Chance für Bildungshaus in Großrussbach. Noch ist nichts fix, aber: Eine Tiroler Hoteliersfamilie hat Interesse, in den Hotelbetrieb zu investieren. Diese Woche soll sich entscheiden, wie es weitergeht.

Von Josef Christelli. Erstellt am 24. Juni 2020 (03:57)
Das Bildungshaus Großrußbach könnte mit dem neuen Partner einenenormen Aufschwung erleben.
Christelli

Die Gerüchteküche brodelt, die Tatsachen schauen aber nach einer vielversprechenden Veränderung des Bildungshauses Großrußbach aus. Es gibt einen Interessenten, der als Partner der Erzdiözese den Hotelbetrieb übernehmen will. Eine Tiroler Hoteliersfamilie will in das Bildungshaus und das Schloss viel investieren, dadurch würden Arbeitsplätze entstehen und die gesamte Region Weinviertel könnte im Tourismus enorm profitieren.

Erste Aufnahmearbeiten, Erkundungen der Umgebung mit Zieldestinationen für Reisegruppen, Renovierungspläne und die Vertragserrichtung laufen bereits auf Hochtouren. Bildungshaus-Direktor Franz Knittelfelder hält sich noch sehr bedeckt: „Bevor die Verträge nicht unterzeichnet sind, kann und darf ich nichts sagen“, so der langjährige Leiter der katholischen Bildungseinrichtung, die sicherlich auch weitergeführt wird, ebenso wie die Bibliothek und das Medienmobil. Ebenso zurückhaltend ist Bürgermeister Josef Zimmermann: „Ob die Diözese hier eine Partnerschaft eingeht, entscheidet sich erst diese Woche.“

Im Raum Leiserberge fehlt jedenfalls ein Hotel mit Autobuskapazitäten. Es bleibt also spannend, was in dieser Woche passiert und beschlossen wird.