Niederhollabrunn

Erstellt am 30. Dezember 2016, 05:00

von Christian Simon

Bescheidene Beute für Einbrecher. Bei ihrem Eindringen in drei örtliche Firmen entwendeten die Täter einige hundert Euro.

 |  NOEN, HERBERT PFARRHOFER (APA)

In der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember kam es in der Gemeinde zu drei Einbrüchen. Glücklicherweise halten sich die entwendeten Bargeldsummen und die Sachschäden beim Niederhollabrunner Bauhof, bei Landtechik Penner und dem Steinmetz Wolf jedoch in Grenzen.

„Das waren Gelegenheitseinbrecher und keine Profis, so wie sie sich angestellt haben“, vermutet Bürgermeister Jürgen Duffek, der gemeinsam mit der Polizei die Tatorte inspizierte. So hätten die Täter zuerst mit einem Rohr versucht, ein Fenster beim Bauhof aufzudrücken, sich aber schließlich doch für ein Flacheisen entschieden, mit dem sie eindringen konnten.

„Mit ihrer Beute von 50 bis 60 Euro dürften sie dann zu Penner weitergezogen sein. Dort haben sie auch ein Fenster aufgedrückt, sind aber ohne Ausbeute wieder geflüchtet, weil der Bewegungsmelder angegangen ist“, so Duffek. Bei der letzten Station, dem Steinmetz Wolf, verwendeten die Täter zum Aufdrücken des Fensters eine Stange, die sie bei der Firma Penner mitgenommen hatten, und landeten mit 300 Euro Beute ihren „größten“ Coup.

„Wir sind hier eigentlich mit geringer Kriminalität gesegnet, aber ganz sicher ist man nie. Ich hoffe, dass die geringe Ausbeute vielleicht eine Abschreckung für andere Einbrecher ist“, zeigt sich Duffek hoffnungsvoll. Laut Polizei sind die Täter noch unbekannt.