Mehr Sicherheit auf der Straße. Die Gemeinde kaufte zwei Geschwindigkeitsmessgeräte und stellte sie auf.

Von Cornelia Grotte. Erstellt am 23. September 2018 (05:00)
Bürgermeister Jürgen Duffek und Alexander Stöger, NV-Gebietsleiter derRegion Weinviertel West, beim Aufstellen der Geräte zur Geschwindigkeitsmessung.
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Die Gemeinde Niederhollabrunn will die Straßen im Gemeindegebiet sicherer machen. Dafür hat sie, unterstützt von der Niederösterreichischen Versicherungs AG, zwei Geschwindigkeitsmessanlagen angeschafft.

Beide ermahnen die Lenker momentan vor der Volkschule zur Achtsamkeit. Danach sollen die Geräte immer wieder woanders aufgestellt werden. Die Maßnahme unterstützt die Aktion Schutzengel des Landes Niederösterreich. VP-Bürgermeister Jürgen Duffek dazu: „Die Messgeräte liegen zur Zeit im Trend, da man durch die Messungen Hotspots für Geschwindigkeitsüberschreitungen feststellen kann. An diesen Stellen wird dann öfter die Polizei stehen.“

Auch die neuen Messgeräte werden bald wandern: Eines soll im Laufe der Zeit beim Kindergarten aufgestellt werden. Später sollen beide Geräte den Ort wechseln. „Damit es keinen Gewöhnungseffekt gibt“, so Duffek. Ein Grund ist auch, dass man überall Verkehrsmessungen durchführen will. So kann die Gemeinde mit den Geräten auch nachmessen, wie viele Autos tatsächlich an den Stellen fahren, an denen sich Bürger durch Verkehr belästigt fühlen.