Großbrand fordert die Feuerwehren. Der Brand einer kleinen, privaten Werkstatt in Obergänserndorf hielt am Samstag die Feuerwehren der Marktgemeinde Harmannsdorf, von Stetten und Korneuburg in Atem.

Von Herwig Mohsburger. Erstellt am 31. August 2019 (15:16)

Aus vorerst ungeklärter Ursache geriet die Werkstatt gegen 14 Uhr in Brand, noch vor dem Eintreffen der Florianijünger explodierte offenbar eine kleine Gasflasche. „Die dichte Rauchsäule ist vom ganzen Ort aus zu sehen“, schildert Anita Dworacek aus Obergänserndorf der NÖN. Neben Obergänserndorf waren auch  die Wehren von Stetten, Harmannsdorf, Seebarn, Mollmannsdorf und Hetzmannsdorf stundenlang im Einsatz. Zur Unterstützung rückte die Feuerwehr Korneuburg mit der Drehleiter und einem Tankfahrzeug an.

Trotz des Löscheinsatzes griffen die Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus über. Zwar wurde versucht, von außen und von innen zu löschen, der Dachstuhl war aber trotzdem nicht zu retten, erklärte Feuerwehr-Abschnittskommandant Hannes Holzer auf NÖN-Anfrage. Weil die eingesetzten Wehren Nachschub bei der Atemluft brauchten, wurde der Brand sogar von Stufe 3 auf Stufe 4  hochgestuft. Gegen 20 Uhr war das Feuer weitgehend gelöscht, die Bekämpfung der Glutnester übernahm die Feuerwehr Obergänserndorf. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist aber beträchtlich.