Rettung für verletzten Jungfalken. „Bei einer Spendenfahrt für den Verein Spendentöpfchen für Tiere habe ich in einem Feld bei Obergänserndorf einen Vogel sitzen gesehen. Auf der Rückfahrt hockte der Piepmatz noch immer dort“, schildert Anita Dworacek ihre Begegnung mit einem Jungfalken.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Mai 2021 (04:58)
Der verletzte Falke kann sich jetzt in der Greifvogelstation erholen.
privat, privat

Sie stellte fest, dass er den rechten Flügel nachzog. Für Dworacek war es eindeutig, dass das Tier Hilfe brauchte.

Mit Decken und Kescher wurde es schließlich gesichert. Mit dabei war FPÖ-Chefin Gertrude Lumpe aus Obergänserndorf. Gemeinsam brachte man den verletzten Falken schließlich zur Versorgung in die Greifvogelstation Haringsee.

Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass eine Stromleitung dem Tier zum Verhängnis geworden war. „Er war so lieb und total aufgeweckt, so ein schöner Vogel“, sagt Lumpe. Sie und Dworacek warnen davor, selbst zu versuchen, ein verletztes Wildtier zu versorgen. „Es gibt kompetente Wildtierstationen. Oft kann am Telefon schon abgeklärt werden ob und wie eine Rettung erfolgen soll“, erinnert Dworacek.

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