Kater „Miezi“ von Hund getötet. Als ihr Kater „Miezi“ eine Zeit lang nicht nach Hause gekommen war, machte sich Carmen Simanek aus Oberolberndorf auf die Suche.

Von Cornelia Grotte. Erstellt am 18. Juli 2018 (05:08)
privat
Kater "Miezi"

„Ich bin alles abgefahren. Am Sportplatz habe ich ihn dann tot gefunden. Es war der Schock meines Lebens“, ist die Katzenbesitzerin noch immer getroffen.

An dem toten Tier war ersichtlich, dass es an einem Hundebiss gestorben war. „Ich war bei einer Tierärztin. Sie hat bestätigt, dass es ein Hundebiss ist“, schildert Simanek. Zudem habe die Tierbesitzerin schwarz-weiße Haare um die Bisswunde gefunden. „Ich denke, dass diese zu einem Jagdhund gehören. Auch die Tierärztin hat gesagt, dass es ausgeschlossen ist, dass es ein Fuchs oder Marder war.

Ich habe die Haare aufgehoben und überlege, eine Analyse machen zu lassen“, will sich die Tierbesitzerin sicher sein. Sie hat den Vorfall auch beim Landesjagdverband gemeldet. Simanek kann nicht verstehen, warum Hundebesitzer ihre Tiere im Ort frei herumlaufen lassen: „Ich hatte auch zwei Hunde, habe sie aber immer an die Leine genommen. Grundsätzlich gilt im Ort die Leinenpflicht, daran halten sich nur viele Leute nicht.“ Vor allem würden viele Jäger das Gesetz missachten. „Sie reden sich darauf aus, dass ihre Hunde in der Ausbildung sind.“

Bezirksjägermeister Andreas Arbesser betont, dass es sich bei dem Vorfall nicht unbedingt um einen Jagdhund gehandelt haben muss: „Mir wurde nichts Derartiges gemeldet.“


Mehr dazu