Gerasdorf will klimafreundliche Mobilität steigern. 37 Elektro- sowie 15 Lastenfahrräder werden durch die Stadtgemeinde gefördert.

Von Julia Winter. Erstellt am 28. April 2021 (04:22)
Stadtrat Michael Kramer und Bürgermeister Alexander Vojta (beide SPÖ) hoffen, dass die Bürger das Pilotprojekt der Stadt, wonach bis zu 20 Prozent des Anschaffungspreises von E-Bikes gefördert wird, gut annehmen.
Stadtgemeinde, Stadtgemeinde

Die Stadtgemeinde hat sich ein Ziel gesetzt: Die klimafreundliche Mobilität muss ausgeweitet und der innerstädtische Autoverkehr reduziert werden. Um dem Ziel einen Schritt näher zu kommen, werden seitens der Stadtgemeinde im ersten Go insgesamt 37 Elektro- und 15 Lastenfahrräder als Pilotprojekt gefördert. „Es freut mich, dass durch die Förderung die klimafreundliche Mobilität unterstützt wird“, erzählt SPÖ-Stadtrat Michael Kramer als Initiator des Projekts. Ab 1. Mai besteht die Möglichkeit, diese finanzielle Unterstützung zu beantragen – Privatpersonen, Vereine und auch Unternehmen können davon profitieren, wenn ein Hauptwohn-, Unternehmens- oder Vereinssitz in Gerasdorf seit mindestens drei Jahren gegeben ist.

Mit einer Unterstützung von maximal 20 Prozent des Anschaffungspreises soll ein Anreiz zum Kauf der Bikes geschaffen werden. Der Förderung sind allerdings auch Grenzen gesetzt: So können maximal 450 Euro für Lasten- und 250 Euro für Elektrofahrräder ausbezahlt werden. Der Zuschuss ist außerdem nur für neu gekaufte Lastenfahrräder und E-Bikes vorgesehen; das Rechnungsdatum darf bei Antragstellung maximal einen Monat zurückliegen. Da der Unterstützungsbeitrag seitens der Gemeinde nur für eine gewisse Anzahl an Fahrrädern vorgesehen ist, sollte man nicht zu viel Zeit bis zur Beantragung verstreichen lassen: „Diejenigen, die als erste die Förderung bei der Gemeinde beantragen, werden auch zuerst berücksichtigt“, fordert der Stadtrat.

Für ihn steht allerdings auch fest: Wird das klimaaktive Pilotprojekt seitens der Gerasdorfer Bevölkerung gut angenommen, ist eine Weiterführung der Förderung für 2022 angedacht. „In diesem Fall werde ich mich für eine massive Erhöhung einsetzen, um unser innerstädtisches Verkehrsaufkommen langfristig zu entlasten“, verspricht Kramer.

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