Erstellt am 19. Februar 2013, 00:00

Prügl geht in Pension. Amtsübergabe / Bürgermeister Johann Prügl tritt zurück und geht in Pension. Die Hofübergabe wird am 31. März erfolgen.

Von Josef Christelli

ERNSTBRUNN / Nach 28 Jahren Gemeindepolitik, davon 18 Jahre als Bürgermeister, wird Gemeindechef Johann Prügl (ÖVP) im März zurücktreten und auch auf sein Gemeinderatsmandat verzichten: „Ich bin bald 64 Jahre alt, und wenn der Alte nicht geht, können die Jungen nicht nachkommen.“

Seine Handschrift ist in der Gemeinde Ernstbrunn und in allen Katastralgemeinden sichtbar. Schon vor dem Amt als Gemeindechef war er im Finanzausschuss höchst aktiv. In seiner Laufbahn entstanden Häuser für alle zehn Feuerwehren. Bauhof und Altstoffsammelzentrum, Kindergartenumbau, Schulumbau, Bau der Aufbahrungshalle, Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge für die Wehren, Kanalanschluss für alle Katastralgemeinden sowie die Sanierung der Wasserleitungen, die Sanierung des Rathauses und des Simonsfelder Jugendzentrums, Ausbau des Schüttkastens Klement, Neubau des Seniorenwohnhauses und des Sportzentrums sind nur einige Highlights. Sogar beim Bau der ersten Windräder in Simonsfeld sorgte er für die Infrastruktur, wofür sich die Windkraft Simonsfeld später bei der Gemeinde revanchierte.

Die Arbeit wurde immer schwerer, nie leichter. Seit es das Handy gibt, wurde es noch ärger - Anrufe zu jeder Tages- und Nachtzeit, und das auch am Sonntag: „Ich werde mich erst an die Ruhe gewöhnen müssen“, meint Prügl.

Prügl: „Gangl soll 

Sein Nachfolger als Bürgermeister? Da zögert er nicht lange: „Mein Wunschkandidat ist Amtsleiter und Vizebürgermeister Horst Gangl.

Prügl bleibt noch beim Wasserverband und eventuell als Obmann des Abfallverbandes bis 2015 tätig. Aber als Gemein-
derat will er nicht mehr weitermachen. Auch der Naglerner Ortsvorsteher Josef Ullmann wird mit Prügl aus dem Gemeinderat gehen, das steht schon fest.

Prügl geht in Pension