Bezirk Korneuburg: Im Job meist keine Infizierten

Erstellt am 09. August 2022 | 20:00
Lesezeit: 2 Min
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Sieht Bestimmung gelassen: Tests und Maske gehören für Verena Makolm weiter zum Tagesgeschäft, weil sie auch im Pflegeheim arbeitet.
Foto: Mohsburger
Betriebe wollen vor Ansteckungen schützen, nehmen Krankenstand in Kauf.
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Die Quarantäne ist weggefallen. Viele Betriebe wollen Positive aber lieber daheim wissen. Verena Makolm vom gleichnamigen Frisiersalon in Hausleiten wurde mit dem Problem noch nicht konfrontiert. Das Tragen einer Maske ist für sie aber kein Problem, „wir arbeiten auch in einem Pflegeheim, da gilt Maskenpflicht“. Allerdings wird deshalb auch getestet.

Situation im Handel

Bei Primark im G3 werden die Angestellten gebeten, daheim zu bleiben, wenn sie positiv sind, sagt Betriebsrätin Rita Forstner. Dahinter stecken durchaus auch praktische Überlegungen, weil Positive etwa die Maske selbst zum Trinken nicht abnehmen dürfen.

Spitäler im Bezirk

„Unser Personal soll, wenn es krank ist, auf jeden Fall zu Hause bleiben und sich auskurieren“, heißt es vom ärztlichen Direktor der Kliniken Stockerau und Korneuburg, Rainer Ernstberger. Wer Symptome zeigt, darf den Dienst nicht antreten. Asymptomatische Mitarbeiter, die positiv sind, dürfen arbeiten. In Bereichen mit immunsuprimierten Patienten wie z.B. in der Onkologie, im Umgang mit Transplanierten, auf Intensivstationen, aber auch auf der Neonatologie dürfen diese Mitarbeiter nicht eingesetzt werden. Derzeit sind keine positiv Getesteten im Einsatz.

Sensible Berufe

Bei Croma-Pharma in Leobendorf müssen Mitarbeiter, die positiv getestet wurden, dies unverzüglich melden. Wer Symptome hat, darf und muss zu Hause bleiben. Auch Symptomlose sind nicht verpflichtet, zur Arbeit zu erscheinen, und können sich krankschreiben lassen. Alternativ ist es möglich, freiwillig im Homeoffice zu arbeiten.

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