Einsatzmarathon für die FF Korneuburg. Ein Unfall auf der Autobahnauffahrt, ein Brand im Industriegebiet und eine Rettung aus einem Aufzug beschäftigten die Freiwilligen.

Von Büro Korneuburg. Erstellt am 08. Januar 2021 (16:43)
Auf der Autobahnauffahrt Richtung Wien ereignete sich Donnerstagfrüh ein Unfall.
FF Korneuburg

Zu gleich drei Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr Korneuburg seit Donnerstagfrüh alarmiert. In den Morgenstunden verlor ein Pkw-Lenker auf der Autobahnauffahrt von der S 1 auf die A 22 in Fahrtrichtung Wien die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Der Pkw blieb fahruntauglich im Bereich des Entwässerungsgrabens liegen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte musste der Tunnel Kreuzenstein für etwa  zehn Minuten komplett gesperrt werden, da die Feuerwehr mit dem Abschleppfahrzeug über beide Spuren der Autobahnauffahrt stehen musste, um das verunfallte Fahrzeug bergen zu können.


Da der Pkw sehr viel Schotter aus dem Bankett und dem Straßengraben auf die Straße geschleudert hatte, mussten die Arbeiter der Bonaventura die komplette Autobahnauffahrt säubern, um diese wieder freigeben zu können.

Der nächste Einsatz ereilte die Freiwilligen kurz vor Mitternacht. Im Industriegebiet war in einer Firma ein Brand ausgebrochen. Glück im Unglück: Ein Angestellter konnte das Feuer löschen, bevor das erste Fahrzeug der Feuerwehr - das schon  zwei Minuten nach der Alarmierung ausgerückt war - bei der Einsatzstelle eintraf.
Ein Trupp der Feuerwehr kontrollierte den gelöschten Brand mittels Wärmebildkamera auf Glutnester und andere Wärmequellen.
Durch das rasche Eingreifen des Angestellten waren keine Nachlöscharbeiten nötig.

Freitagnachmittag dann der nächste Einsatz: Eine Person steckte in einem Aufzug fest. Nachdem Kontakt zu der eingesperrten Person hergestellt werden konnte, öffneten die Einsatzkräfte die Aufzugstüre und  befreiten die Person.