Trinkwasser in Sierndorf: Chlor-Geruch unbedenklich. Nach den Problemen mit der Trinkwasserversorgung in der Großgemeinde (die NÖN berichtete) wurde nun in der letzten Gemeinderatssitzung die Beauftragung des Büros Kernstock für die Planung und Ausarbeitung der Sanierungsarbeiten beschlossen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. April 2021 (03:34)
Der Auftrag für die Sanierung der Trinkwasserversorgung wurde vergeben. Aktuell riecht das Wasser zwar nach Chlor, die Verwendung ist aber unbedenklich.
Shutterstock/Elena Elisseeva, Shutterstock/Elena Elisseeva

Dies umfasst die Einholung von Kostenvoranschlägen, die Beauftragung durch den Gemeinderat und die Überwachung der Sanierungsarbeiten. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Vorrang bei der Sanierung hat der Hochbehälter in der Katas tralgemeinde Obermallebarn, der derzeit stillgelegt ist. Ab sofort beginnen auch die Umbauarbeiten der Zu- und Ablaufleitungen im Behälter Obermallebarn und die Vergrößerung der Bypass-Leitung von der Hauptleitung zur Versorgungsleitung von Obermallebarn, um die Trinkwasserversorgung des Ortes zu garantieren.

Zur Verhinderung einer erneuten Verkeimung wurde von der Behörde vorgegeben, das Trinkwasser bis zur Fertigstellung der Sanierungen mit einem Mindestwert an Chlor zu desinfizieren. Das Wasser riecht dadurch zwar nach Chlor, könne aber bedenkenlos verwendet werden und sei nicht gesundheitsschädlich. -ks-