Schier endlos: Kolonne mit Puch- und Vespafans

Aktualisiert am 20. Juni 2022 | 08:57
Lesezeit: 3 Min
Dass sich an der ersten Sierndorfer Puch- und Vespa-Rundfahrt so viele Fahrer anschließen werden, damit hätte Organisator David Müller nicht gerechnet.
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So etwas hat die Gemeindebevölkerung wohl noch nie gesehen: Samstagfrüh wurde der Raiffeisenplatz mit Motorengeräuschen und Qualm aus vielen Auspuffrohren erfüllt. Auch Organisator David Müller hätte sich nicht zu träumen gewagt, dass so viele Fahrer seiner Einladung gefolgt sind, um beim ersten Sierndorfer Puch- und Vespatreffen mitzumachen: 170 Fahrzeuge wurden gezählt.

Wie beliebt – egal, ob alt oder neu – diese Gefährte sind, zeigte sich daran, dass Teilnehmer aus nah und fern kamen, um an dem Treffen und an der Rundfahrt teilzunehmen. „Mopedbegeisterte“ aus dem Waldviertel, Tulln, Göllersdorf, Hausleiten, Neunkirchen, Wien und vielen Orten mehr nahmen die oft weite Anreise auf sich, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen.

Nach dem Frühstück brummten die Motoren

Nach einem ersten Frühstück und viel Wiedersehensfreude, Fachsimpelei und Gesprächen mit alten Bekannten, starteten Organisator David Müller und Vizebürgermeistern Christina Trappmaier-Hauer die die 30 Kilometer lange Rundfahrt durch den Bezirk.

Eine schier endlose Kolonne von Zweitaktern setzte sich in Bewegung. Über Unterhautzental, Oberhautzental, Unterparschenbrunn, Stranzendorf, Pettendorf und Gaisruck ging es zum Hausleitner Sportplatz, wo eine Pause eingelegt werden konnte. Zurück zum Ausgangspunkt ging es über Schmida, Oberzögersdorf und Stockerau. Fazit einer Teilnehmerin: „Es war ein cooler und toller Tag. Eine Wiederholung ist erwünscht!“

Der Reinerlös dieser Veranstaltung geht an den Verein Moritz, der Menschen mit besonderen Bedürfnissen unterstützt. „Die Stimmung war toll und die Besucher hoffen auf eine Wiederholung 2023“, schwärmte Mitorganisatorin Michaela Wolf. 

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