Rätsel gelöst: Biber nicht erschlagen

Erstellt am 27. Mai 2022 | 05:07
Lesezeit: 2 Min
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Biber
Foto: NOEN, Shutterstock/Rose
Laut Experten der Landesregierung war kein Tierquäler für den Tod des Nagers in Sierndorf verantwortlich.
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Im Fall des am Sierndorfer Teichs gefundenen toten Bibers ( die NÖN berichtete ) kann nun Entwarnung gegeben werden. Es war doch kein Tierquäler am Werk, das Nagetier wurde nicht mit einer Eisenstange erschlagen, wie vermutet worden war.

Nach der Obduktion des Tieres durch das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie gibt das Amt der NÖ Landesregierung (Abteilung Naturschutz) nun bekannt: „Wir können Ihnen mitteilen, dass der Biber eines natürlichen Todes, vermutlich aufgrund von Kampfverletzungen, gestorben ist.“

Der Biber war männlich und ungefähr zehn Kilogramm schwer. „Der Tierkörper war schon sehr ausgezehrt und hatte mehrere ältere Verletzungen (vermutlich Kampfverletzungen) im Bereich des Beckens und der rechten Schulter sowie eine entzündliche Reaktion des umliegenden Gewebes mit nachfolgender Allgemeininfektion und Todesfolge.“

Die Landesregierung bedankt sich bei Finderin Judith Strobl: „Danke, dass Sie nicht weggesehen haben und Meldung gemacht haben. Diese stellte einen wertvollen Beitrag zum Bibermonitoring dar.“

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