Verkehrssicherheit hat oberste Priorität. Nach der ersten Diskussionsrunde mit den Bürgern arbeiteten Experten und Gemeindespitze die Ideen in den Plan ein.

Von Theodora Höger. Erstellt am 16. September 2017 (05:33)
Bürgermeister Gottfried Muck (r.) und sein Vize Johann Eckerl präsentieren die neuen Pläne für den Raiffeisen-Platz: 20 Parkplätze sollen in dem Bereich entstehen; das Marterl der Familie Colloredo-Mannsfeld verlegen sie in den Grünstreifen, um eine sechs Meter breite Straße zu schaffen.
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Die Gemeinde sucht nach einem neuen Verkehrskonzept und holte sich dazu im vergangenen Studienjahr erste Ratschläge von Studierenden der Universität für Bodenkultur in Wien. Das Planungsbüro Retter erstellte auf Basis eigener Erhebungen und der Ideen der Studenten einen Entwurf, den der Ortschef gemeinsam mit interessierten Bürgern diskutierte. Ideen konnten bis Anfang des Sommers bei der Gemeinde eingebracht werden (die NÖN berichtete).

Vorerst keine zweite Abfahrt von der S3

„Die Ideen wurden, wenn sie umsetzbar waren, eingearbeitet“, erzählt VP-Bürgermeister Gottfried Muck vom weiteren Vorgehen. Auf Eis gelegt wurde die zweite S3-Abfahrt in der Nähe des Heurigenlokals der Familie Doppler – auch eine Querung über den Göllersbach, deren Bau damit zusammenhing, ist somit momentan noch nicht vorgesehen. Und die Pläne für den Dorfplatz vor dem Gemeindeamt sind wieder zurück in die Schublade gewandert.

Wichtiger ist Muck der Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes: „Die Verbindung zu den Öffis soll kurz und sicher sein.“ Ein kombinierter Rad- und Gehweg mit drei Metern Breite soll vor allem für weniger geübte Radfahrer mehr Sicherheit schaffen. Auch der Knotenpunkt Wiener Straße, Prager Straße und Schulstraße ist ihm ein Anliegen. Ein Kreisverkehr soll aber nicht kommen, die anderen Varianten wollen noch gut überdacht werden: „Wir legen nicht sofort los. Es muss alles Hand und Fuß haben“, so Muck.