Zank um PC-Ankauf für Volksschule. Bürgerliste hält Anschaffung von 61 PCs für nicht notwendig.

Von Karin Schuhböck. Erstellt am 07. Juni 2019 (04:19)
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VP-Bürgermeister Gottfried Muck will neue Rechner für die Sierndorfer Volksschule.

Bei der letzten Gemeinderatssitzung stand unter anderen auch der Punkt „Anschaffung der EDV-Ausrüstung für die Volksschule“ auf der Tagesordnung. Geplant ist die Anschaffung von 48 Rechnern für die Schüler sowie von 13 PCs für die Lehrer. Das beste Angebot dafür beläuft sich auf 67.362 Euro. Der Preis beinhaltet die PCs, Bildschirme, eine Garantie über fünf Jahre vor Ort sowie Software, Wartung und technischen Support.

NOEN
Gerhard Wünsch (BGS) meint, dass die alten PCs vollkommen ausreichend sind.

Gerhard Wünsch von der Bürgerliste sieht dafür keinen Bedarf und meint: „Die Volksschule ist doch keine Hochschule und ich bin der Überzeugung, dass die vorhandenen Rechner, die in den letzten Jahren immer wieder aufgerüstet wurden und auf dem neuesten Stand sind, ausreichen.“ Und er sagt weiter: „Die Computer werden nur gekauft, weil sie der Bürgermeister unbedingt haben will, dabei steht die Gemeinde finanziell nicht so rosig da. Es sollte mehr gespart werden!“

VP-Bürgermeister Gottfried Muck sieht die Sache völlig anders: „Der technische Standard der vorhandenen Rechner entspricht nicht mehr der Zeit. Viele Programme, die den Kindern das Lernen erleichtern können und es den Lehrern ermöglichen, die Fortschritte eines jeden Schülers zu überprüfen, laufen auf diesen alten Computern nicht. Mit diesen PCs gab es immer nur Probleme.“

Bei der anschließenden Beschlussfassung stimmten Gerhard Wünsch von der Bürgerliste und Gabriele Gollner von den Grünen gegen den Ankauf der neuen EDV-Ausrüstung, da sie die Kosten als zu hoch erachten. Werner Zodl von der Bürgerliste enthielt sich der Stimme.

Der Antrag wurde mit den restlichen Stimmen des Gemeinderats angenommen und der Beschluss zum Ankauf der 61 neuen Computer gefasst.