Gerasdorfer Anrainer entscheiden über Hundezone. In der Dr.-Bruno-Simlinger-Gasse entsteht ein Projekt zum Garteln. Ob auch eine Hundezone kommt, ist noch nicht sicher.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 29. November 2019 (05:52)
Symbolbild
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In den nächsten Wochen entscheidet sich, ob es zur Errichtung einer Hundezone in der Dr.-Bruno-Simlinger-Gasse kommt. „Urban Gardening“ ist hingegen schon fix.

Ein 1.800 Quadratmeter großes Feld, angrenzend an die Dr.-Bruno-Simlinger-Gasse, soll Verwendung für zwei Projekte finden. „Urban Gardening“, ein Trend, der seit Mitte der 1990er stetig wächst, ist eine dieser Neuerungen, die es den Gerasdorfern ermöglichen soll, ein kleines Gartenstück zum Anbau von eigenem Obst und Gemüse anzumieten.

„Gerade der Bereich um die Dr.-Bruno-Simlinger-Gasse ist geprägt von sehr dichtem Wohnbau“, sagt FPÖ-Vizebürgermeister Mag. Dietmar Ruf im Gespräch mit der NÖN. Durch dieses Projekt wird auch speziell Bewohnern ohne Garten die Möglichkeit zum Gärtnern gegeben und zusätzlich wird auch die Stadterweiterung damit ökologisch sinnvoll gestaltet.

Hundezone hängt von Bewohnern ab

Die Anmeldung für die je 20 Quadratmeter große Anbaufläche, die 59 Euro pro Jahr kosten wird, ist ab sofort für alle Gerasdorfer im Rathaus in der Abteilung Bürgerservice möglich.

Während die Umsetzung von „Urban Gardening“ bereits sicher ist, hängt die Errichtung einer Hundezone noch von der Befragung der Anwohner ab. Wird dem Konzept mehrheitlich zugestimmt, steht die Zone gemeinsam mit dem Garten-Projekt bereits im Frühjahr zur Verfügung. „Sollten sich die Anrainer gegen die integrierte Hundezone aussprechen, werden wir die Fläche entweder ebenfalls als Urban Gardening verwenden oder einen ‚essba-ren Garten‘ errichten“, erklärt Ruf.

Während die Hundebesitzer also noch auf eine weitere Spiel- und Auslaufzone hoffen müssen, dürfen sich Gerasdorfer mit grünem Daumen schon fix aufs Garteln auch ohne eigenen Garten freuen.