Mit „Gut zu wissen“-Lupe heimische Produkte erkennen. Mit der „Gut zu wissen“-Lupe lassen sich österreichische Produkte sofort erkennen – auch in der Kantine.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 27. Juni 2018 (05:00)
Am Bauernmarkt Simonsfeld drehte sich alles um heimische Produkte: Die Geschäftsleiterin der Raiffeisenbank Stockerau Ursula Paul, Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Peter Hopfeld, Bauernmarktobmann Leopold Wittmann, Gebietsbäuerin Ingrid Stacher, Bezirksbauernkammerobmann Manfred Weinhappel, Bezirksbäuerin Magdalena Grabler, Seminarbäuerin Christine Berthold, Bürgermeister Horst Gangl, die Vertreterin der NÖ Versicherung Alexandra Weinhappel, Bezirksbauernkammerobmann-Stellvertreter Josef Hirsch und Lagerhaus-Obmann Johann Hendler.
Höberth

„Die Konsumenten sind von der Qualität der österreichischen Produkte überzeugt. Aber sie haben oft nicht die Möglichkeit, diese auch auszuwählen“, macht Bezirksbauernkammer-Obmann Manfred Weinhappel bewusst.

Denn was oft vergessen wird: Täglich werden 50 Prozent der Mahlzeiten nicht zu Hause verspeist. „Zwei Millionen – und damit jeder vierte Österreicher – essen in Betriebskantinen, Spitälern oder Pflegeheimen“, so Weinhappel. Wo dann in den Mahlzeiten Österreich drinnen steckt und wo nicht, lässt sich für den Konsumenten nicht feststellen.

"Nachfrage nach heimischen Erzeugnissen stärken"

Darum hat die Landwirtschaftskammer Österreich ein Tool entwickelt, das österreichische Produkte auf einen Blick sichtbar macht: Die „Gut zu wissen“-Lupe mit der rot-weiß-roten Flagge weist heimisches Fleisch und Eier aus. Ist die Lupe im Inneren hingegen hellblau gefärbt, kennzeichnet sie ausländische Produkte.

„Dabei geht es nicht darum, ausländische Produkte schlecht zu machen“, betont Weinhappel. Vielmehr soll die Kampagne helfen, die Nachfrage nach heimischen Erzeugnissen zu stärken und damit die Versorgung zu sichern.

„Die Konsumenten sind von der Qualität der österreichischen Produkte überzeugt. Aber sie haben oft nicht die Möglichkeit, diese auszuwählen.“Manfred Weinhappel

Die Woche der Landwirtschaft war der perfekte Anlass, um die „Gut zu wissen“-Botschaft unter die Leute zu bringen. Am Bauernmarkt Simonsfeld, wo die Qualität der heimischen Produkte gelebt wird, konnten sich die Konsumenten informieren und sich auch ein Stückchen gegrilltes Schweinefleisch von der Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf gönnen.

Umfrage beendet

  • Lebensmittel: Schaut ihr auf die Herkunft?