50 Fahnen statt Maifeier. Die SPÖ will am 1. Mai mit der Beflaggung der Werft ein Zeichen gegen die steigende Arbeitslosigkeit setzen.

Von Büro Korneuburg. Erstellt am 30. April 2021 (17:28)
SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Martin Peterl. 
flickr

Mit einer Fahnen-Aktion begeht die SPÖ Korneuburg den morgigen 1. Mai. Der diesjährige Tag der Arbeit steht ganz im Zeichen des Kampfs um Arbeitsplätze. "Die Corona-Krise hat uns alles abverlangt. Und sie hat auch in unserem Bezirk Korneuburg zu einem enormen Wirtschaftseinbruch mit Rekordarbeitslosigkeit geführt“, sagt SPÖ- Bezirksvorsitzender und Stadtrat Martin Peterl. 

Man kämpfe um jeden Arbeitsplatz, das sei die Botschaft, die man am 1. Mai vermitteln wolle. Mit der Aktion „50 Fahnen für den Kampf um jeden Arbeitsplatz“ will die SPÖ symbolisch ein Zeichen setzen. Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk sei Ende März auf über 2.900 angestiegen. 

Als Ort der Aktion ist nicht zufällig das Gelände der ehemaligen Schiffswerft Korneuburg gewählt. "Die Schiffswerft hat weit über die Stadtgrenzen hinaus Arbeit geschaffen und so den Wohlstand in unserem Bezirk ermöglicht", erinnert Peterl, der kein gutes Haar am Krisenmanagement der türkis-grünen Regierung lässt: "Sie agiert herzlos und setzt sich weder für Jobs noch die Unterstützung von Gemeinden und lokalen Betrieben ein." Die ÖVP sei in "einem Sumpf aus Skandalen und Affären rund um Chatprotokolle und Postenschacher versunken", kritisiert er.

Peterl propagiert die  Aktion 40.000 für Langzeitarbeitslose. "Damit können wir Jobs für jene schaffen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben. So verhindern wir, dass Menschen in Armut rutschen. Und zugleich ist es eine Hilfe für finanziell geschwächte Gemeinden und gemeinnützige Organisationen und Vereine, wenn sie geförderte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einstellen können."