Gemeinde will auf Schiene.

Von Alexandra Frantz und Veronika Löwenstein. Erstellt am 09. Mai 2018 (05:01)
Frantz
Die Infrastruktur wäre da: Die private „Regiobahn“ nutzt die Zuggleise an Wochenenden für Ausflugsfahrten und gelegentlich verkehren auch Güterzüge. SP-Bürgermeister Thomas Seifert wünscht sich eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs.

Die Bahnstrecke von Korneuburg nach Ernstbrunn ist für den Personenverkehr schon länger stillgelegt. Bereits in der Vergangenheit flackerte die Idee, den Pendlerverkehr in der Region wiederzubeleben, immer wieder auf, wie auch der Stettner Gemeinderat Richard Lampl (ÖVP) bestätigt: „Über dieses Projekt wurde schon lange diskutiert, es ist aber immer wieder eingeschlafen.“

Nun prescht die Gemeinde Stetten unter SP-Bürgermeister Thomas Seifert abermals vor und fordert einen Anschluss an das S-Bahn-Netz Korneuburg. „Wir haben in Stetten ein hohes Verkehrsaufkommen. Wir wollen die Gemeinde entlasten und verkehrsberuhigen“, sagt er entschlossen. Seine Idee: Die S-Bahn könnte bis Stetten fahren, auch eine Haltestelle im Stettner Gewerbegebiet und vor der AHS Korneuburg sei dadurch vorstellbar. Die Gemeinde beschloss, 35.000 Euro in eine Machbarkeitsstudie, die ein Gesamtpaket für die Verkehrsberuhigung umfasst, zu investieren.


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