A22-Ausbau: „Brauchen Geld für weitere Arbeit“. Seit der Gründung eines Vereins „Bürgerinitiative: Tunnel und Grüner Übergang – A22“ in Stockerau kann man die Bürgerinitiative finanziell unterstützen.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 29. April 2021 (04:39)
Josef Lehner (l.) und Wolfgang Rieger wollen weiterhin gegen das geplante A22-Projekt kämpfen. Was der Verein „Bürgerinitiative: Tunnel und Grüner Übergang – A22“ dafür braucht, sind Spenden.
Höberth, Höberth

Als das Bundesministerium entschied, dass für den Ausbau der A22 keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist, war für die Bürger initiative „Tunnel und Grüner Übergang“ klar: Man muss neue Strukturen schaffen, will man weiterhin gegen das geplante Ausbauprojekt kämpfen.

„Wir brauchen für unsere weitere Arbeit Geld“, bringt es Wolfgang Rieger auf den Punkt. Bisher haben die Mitglieder der Initiative alle nötigen Ausgaben aus der eigenen Tasche bezahlt. Nun müssen ein Rechtsbeistand, Gutachten und Öffentlichkeitsarbeit finanziert werden, weshalb ein Verein gegründet wurde. „Wir haben schon früher immer wieder Anfragen erhalten, wie man uns finanziell unterstützen kann“, erzählt Josef Lehner. Durch den Verein „Bürgerinitiative: Tunnel und Grüner Übergang – A22“, der seit 17. Februar besteht, steht Spenden nichts mehr im Wege.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns bereits unterstützt haben. Welche Summe gespendet wurde, spielt dabei keine Rolle; jede Spende bedarf einer Aktion“, freut sich Rieger über den Zuspruch. Und Lehner macht klar: „Eine Spende ist eine Investition in die Zukunft von Stockerau und in die eigene Zukunft.“ Damit Administration und Zeitaufwand gering bleiben, setzt sich der Verein nur aus einem kleinen Team zusammen. Wer mehr über den Verein erfahren und ihn mit einer Spende unterstützen will, findet alle Infos auf der Website www.tunnelstockerau.at .