Falsche Banknoten: Hohe Strafen für Diebstahl. „Das ist kein Kavaliersdelikt, das ist Raub!“, macht Peter Digruber, Marketingleiter der Volksbank NÖ, klar.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 13. Dezember 2018 (10:56)
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Symbolbild

Am 18. Oktober glaubten 84 Personen, das große Los gezogen zu haben: Wer 20 Euro beheben wollte, bekam 50 Euro ausgezahlt – ein Umstand, der sich schnell herumsprach und bis zum Bankomatlimit ausgereizt wurde. Bei der Befüllung des Bankomats war ein Fehler bei der Dotation unterlaufen, die beiden Laden mit den Banknoten wurden vertauscht (NÖN.at hatte berichtet).

84 Personen haben diesen Fehler ausgenutzt, durch eine Kamera am Bankomaten und den IBAN ihrer Karten konnten sie ausgeforscht werden. „Der Volksbank ist dabei ein Schaden von rund 25.000 Euro entstanden“, so Digruber. Die Personen müssen mit hohen Strafen rechnen, es drohen sogar Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren. Volksbank-Kunden sind durch den Vorfall nicht zu Schaden gekommen.