FPÖ will bei Festspielen sparen. Der ÖVP schwante Böses, als die FPÖ zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag einbrachte, in dem sie eine Herabsetzung des jährlichen Förderbeitrags der Stadt für die Festspiele forderte.

Erstellt am 01. November 2017 (05:00)
Archiv/Sturm
Die Festspiele rücken die Stadt jedes Jahr ins mediale Blickfeld, kosten aber auch jedes Jahr mehr, als man ausgeben will und kann. Nach einer Lösung wird von allen politischen Seiten derzeit fieberhaft gesucht.

Statt 130.000 soll die Stadt künftig nur noch 90.000 Euro zuschießen. Da der Antrag mit SP-Stimmen auf die Tagesordnung gehievt wurde, befürchtete die ÖVP einen Deal: Die Zustimmung der FPÖ zum Nachtragsvoranschlag – den sie beim letzten Mal noch abgelehnt hatte – gegen die Zustimmung der SPÖ zum Festspielabbau. Doch es kam anders: Der Nachtragsvoranschlag wurde mit Stimmen von SPÖ/FPÖ beschlossen, der Dringlichkeitsantrag fand außer bei den Freiheitlichen nur Zustimmung bei SP-Gemeinderat Manfred Minibeck.

Doch bis es zur Abstimmung kam, beflegte man sich noch ordentlich. Die Opposition kritisierte die Sparpolitik der SPÖ und brachte neben dem Volksheim auch die KIG und den e-Golf zur Sprache.

Alle Details zur letzten Gemeinderatssitzung in der Printausgabe der Korneuburger NÖN, die am Mittwoch erscheint, sowie im ePaper.