Haube für den Dreikönigshof

Das Restaurant der Familie Hopfeld in Stockerau wurde von Gault&Millau ausgezeichnet.

Erstellt am 15. Dezember 2021 | 05:48
Lesezeit: 2 Min
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Gemeinsam haben sie es geschafft: Der Dreikönigshof ist nun ein Haubenlokal! Bei Miroslav Marasek, Johanna Hopfeld, Küchenchef Martin Mocnik, Jovanka Radovanovic und Thomas Hopfeld ist die Freude groß.
Foto: privat/Georg Ihm

Dass der Dreikönigshof der Familie Hopfeld eine hervorragende Küche bietet, wissen Fans des Restaurants schon seit Langem. Nun wurde das Engagement des Teams jedoch von höchster Stelle gewürdigt: Es wurde vom Fachmagazin Gault&Millau ausgezeichnet und ist im kürzlich erschienen Restaurantführer 2022 vertreten.

„Wir wurden schon länger von Gault&Millau empfohlen, aber eine Haube war unser Ziel“, so Thomas Hopfeld, der das Hotel in vierter Generation führt und für den Restaurant- und Cateringbereich verantwortlich ist. Sein Betrieb bietet eine große gastronomische Bandbreite: Neben dem Restaurant gilt es auch, die Hotelgäste bestens zu verpflegen, und ein Catering für Veranstaltungen verlangt von einem Koch andere Fertigkeiten als À-la-carte-Gerichte. „Die Küche wird in allen Bereichen sehr unterschiedlich gefordert“, macht Hopfeld bewusst.

Küchenchef seit 25 Jahren im Dreikönigshof

Umso größer ist die Freude über die erlangte Haube, auf die Hopfeld und sein Küchenchef Martin Mocnik, der seit 25 Jahren im Dreikönigshof kocht, hingearbeitet haben. „Bei Gault&Millau wird ausschließlich die Leistung und Qualität der Küche bewertet, das ist sehr personenbezogen“, weiß Hopfeld. Die Bewertung der À-la-carte-Gerichte erfolgt verdeckt, auch Finessen wie eine gelungene Präsentation spielen eine entscheidende Rolle.

„Wir arbeiten mit authentisches Zutaten, mit Produkten mit Geschichte“, schildert Hopfeld. Er weiß, wo die Produkte herkommen, beste Qualität sei dabei das Um und Auf. Sein Erfolgsrezept: Ehrlichkeit gegenüber dem Gast. „Wir verkaufen nichts, was nicht der Wahrheit entspricht“, verspricht Hopfeld.

Und das wird in der Kritik des Gault&Millau gewürdigt: Küchenchef Mocnik konnte mit seinen verfeinerten, vorwiegend regionalen Gerichten begeistern. Die Auswahl sei groß, auch an heimischen Weinen. Besonders die Nachspeisen haben es Gault&Millau angetan, allen voran die allseits beliebten Marillenknödel.

Als bekannt wurde, dass das Restaurant nun eine Haube hat, war die Begeisterung groß. „Wir haben tolle Reaktionen erhalten. Das tut gerade in diesen Zeiten gut!“, so Hopfeld, der sich freut, bald wieder Gäste begrüßen zu dürfen. Und das Team hat sich schon ein neues Ziel gesetzt, immerhin gilt es nun, die Haube zu halten.

Ein großes Dankeschön spricht Hopfeld auch seiner Mutter Johanna aus, die den Betrieb mit nur 18 Jahren übernommen hatte und als langjährige Küchenchefin den Grundstein für diesen Erfolg legte. „Sie ist die Grande Dame unseres Betriebs und immer für das Team da.“