Initiative setzt sich für Tempo 100 auf A22 ein. Plattform Lärmschutz will auf A22 eine Temporeduktion. BMVIT verweist auf Richtlinien.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 10. April 2019 (04:53)
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Symbolbild

Die Plattform Lärmschutz 2000 kämpft gegen jede Art von Lärm. „Die A22 ist dabei neben dem Zuglärm der größte Brocken“, so Gerhard Zwickl, Sprecher der Initiative. Für ihn steht fest: Der Lärm ließe sich einfach reduzieren, und zwar durch Tempo 100 im Stadtabschnitt. Eine Idee, mit der Stadt und Initiative an das Verkehrsministerium (BMVIT) herangetreten sind. Eine Antwort steht sechs Monate nach dem ersten Schreiben jedoch aus.

„Damit könnte nicht nur Lärm und Feinstaub reduziert werden, sondern es würde auch für mehr Sicherheit sorgen“, sieht Zwickl nur Vorteile. Unterstützt wird er dabei von Dietmar Pfeiler (Grüne) und Martin Fischer (NEOS), die mit Zwickl eine erneute Anfrage an das BMVIT gerichtet haben. „Autobahnen und Schnellstraßen sind Hochleistungs-Verkehrs-Infrastrukturen. Sie wurden in allen Komponenten für 130 km/h für Pkw bzw. 80 km/h für Lkw geplant und errichtet“, macht Volker Höferl, Sprecher des Ministeriums, klar. Auf diese Eigenschaft sei alles ausgerichtet – auch der Lärmschutz.

Es liege bei der Asfinag, anhand klarer Vorgaben des BMVIT Lärmschutzmaßnahmen umzusetzen. Das Ministerium setze Temporeduktionen nur aus Gründen der Verkehrssicherheit um, die Länder könnten anhand des Immissionsschutzgesetzes Geschwindigkeitsgrenzen einführen.

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