Neues Futterhaus in der Au. Bei den beiden Vogelhäuschen in der Au herrscht reger Betrieb: Rotkelchen, Meisen, Kleiber, Spechte und Bachstelzen fliegen vorbei, um sich etwas Futter zu sichern. Dank Christa Schmutzer sowie Hanna und Claudia Schauhuber sind sie auch in der kalten Jahreszeit, die nur wenig Futter für sie bereithält, bestens versorgt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. Dezember 2020 (04:32)
Freuen sich über die beiden Vogelhäuschen in der Au, die regen Zuspruch finden: Claudia und Hanna Schauhuber, Christa Schmutzer, ÖVP-Bürgermeisterin Andrea Völkl und Bauhofleiter Franz Els.
Höberth

„Wir füttern zwei- bis dreimal pro Woche, bis zu zehn Kilogramm Futter sind dabei schon nötig“, erzählt Schmutzer, die vor zehn Jahren damit begonnen hat, sich um die Tierchen zu kümmern. Und sie hat in Hanna und Claudia Schauhuber wichtige Helfer gefunden. „Es ist wichtig, dass die Vögel konti nuierlich Futter bekommen. Als ich einmal in den Urlaub fuhr, suchte ich nach jemandem, der die Fütterung übernehmen kann“, so Schmutzer. „Wir trafen uns beim Spaziergang in der Au. Es war Bestimmung!“, lacht Claudia Schauhuber.

Umso bitterer war es, als die Esche, die das Vogelhäuschen trug, abgesägt wurde. Es fiel zu Boden, die Tierfreundinnen kontaktierten die Stadtgemeinde. Nun gibt es dank Rudolf Zickbauer sogar ein zweites Häuschen, in dem sich die Vögel laben können.

Bauhofleiter Franz Els ist den Frauen für ihr Engagement dankbar: „Vögel werden auch gerne als die ‚fliegenden Pflanzenschützer‘ bezeichnet, weil sie dafür sorgen, dass das Verhältnis zwischen Schädlingen und Nützlingen im ökologischen Gleichgewicht bleibt. Sie helfen bei auftretenden Schädlingsinvasionen, diese wieder einzudämmen. Die Winterfütterung hilft diesen fleißigen Helferlein besonders in kalten und strengen Wintern, bei Nahrungsknappheit zu überleben.“