Stockerau

Erstellt am 28. Dezember 2016, 12:39

von Bernhard U. Wieser und Michaela Höberth

Plötzlich war das Licht aus: 4.000 Haushalte ohne Strom. Dienstagabend waren 4.000 Haushalte ohne Strom. In einer Bodenleitung war ein Kurzschluss entstanden. Innerhalb einer Stunde war der Spuk jedoch wieder vorbei.

Ein Kurzschluss in einer Bodenleitung sorgte kurzfristig für Dunkelheit in rund 4.000 Haushalten.Shutterstock/sandr  |  Shutterstock/ sandr

Gut geschützt vor dem eisigen Wind genossen viele Bewohner von Stockerau und Umgebung den Dienstagabend. Doch plötzlich wurde es stockfinster: Wenige Minuten nach 19 Uhr kam es zum Stromausfall in der Stadt und den umliegenden Gemeinden.

Ursache noch unklar

Die EVN konnte die Quelle der Probleme schnell ausfindig machen: „Eine Kabelleitung, die im Boden liegt, hatte einen Kurzschluss. Die Ursache ist noch unklar“, so Unternehmenssprecher Stefan Zach. Ein paar Minuten lang waren 4.000 Haushalte in Stockerau und Richtung Spillern ohne Strom, bis 19.30 Uhr konnte jedoch in fast allen wieder Strom zur Verfügung gestellt werden. Etwas länger mussten rund 200 Kunden warten: An ihren Trafosta-tionen musste händisch eine neue Verbindung aufgebaut werden.

„Wir konnten so schnell reagieren, da wir ein sehr engmaschiges Versorgungsnetz aufgebaut haben. Außerdem war auch unser Störungsdienst sofort im Einsatz“, schildert Zach.

"Romantische Stimmung"

SP-Stadtchef Helmut Laab hat von den Stromausfällen kaum etwas bemerkt: „Er war nur zweimal kurz weg.“ An anderen Stellen der Stadt und sogar bis Bruderndorf musste man länger hadern, worüber man sich auch auf Facebook eifrig austauschte.

Adolf Huber, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Spillern, gehörte zu denjenigen, die länger in der Dunkelheit saßen. Er nahm dies im NÖN-Gespräch allerdings mit Humor: „Wir haben zwar hier bei uns daheim kein Licht, aber wir haben Kerzen aufgestellt und genießen die romantische Stimmung.“