Radwege: Freie Fahrt von Ort zu Ort. Stockerau: „Die Chance kommt so schnell nicht wieder!“, ist Grünen-Stadtrat Dietmar Pfeiler überzeugt. Das Umweltministerium und das Bundesinvestitionsprogramm bieten Förderungen für den Ausbau von Radwegen zwischen Gemeinden an.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Oktober 2020 (04:52)
Grünen-Stadtrat Dietmar Pfeiler wünscht sich einen Ausbau derRadwege, etwa zwischen Unter-und Oberzögersdorf.
Höberth

„Förderfähig ist, was bis zum 31. Dezember 2021 fertiggestellt ist“, weiß Pfeiler. Und das Beste daran: Die Fördermittel dürfen kombiniert werden, was Fördersätze bis zu 100 Prozent ermöglicht.

Für Pfeiler ist das die Gelegenheit, bestehende Routen auszubauen oder zu verbessern. Ein gutes Beispiel sei dabei die Radverbindung zwischen Unterzögersdorf und Oberzögersdorf, die nur teilweise befestigt werden müsste. „Die Wege zwischen den Gemeinden sind, nicht zuletzt durch E-Bikes, alltäglich geworden“, so Pfeiler, der selbst viel und gerne mit dem Rad unterwegs ist. Auch die Verbindungen Stockerau-Leitzersdorf und Stockerau-Leitzersbrunn, der Begleitweg an der A22 Richtung Spillern oder die Route Richtung Hollabrunn werden gerne genutzt und könnten eine Überarbeitung brauchen. „Besonders schön wäre eine Begrünung entlang der Wege, sowohl als Windschutz als auch aus ökologischer Sicht.“

ÖVP-Bürgermeisterin Andrea Völkl kann dem Vorschlag viel abgewinnen: „Ich bin für einen Ausbau der Radwege, mit Leitzersdorf gab es sogar schon Gespräche“, erzählt sie. Eine Begrünung der Wege sieht sie hingegen problematisch: „Das muss gut überlegt sein. Hier geht es darum, dass eventuell Grund abgetreten werden muss, hinzu kommt die Pflege.“ Was sowohl Pfeiler als auch Völkl verhindern wollen: eine Asphaltversiegelung im großen Stil. -mh-

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