Seltene Stücke werden im Automobilmuseum aufgefahren. Oldtimer aus Familienbesitz und Modelle der Marke Rolls Royce sind zu sehen.

Von Dieter Rathauscher. Erstellt am 19. Februar 2018 (08:55)
Rathauscher
Ein Highlight der aktuellen Ausstellung ist eine Leihgabe aus Familienbesitz: Philipp Malek am Steuer des „Bock und Hollender“.

Die aktuelle Ausstellung im Automobilmuseum in der Schießstattgasse lässt die Herzen der Oldtimer-Fans höherschlagen.

Philipp Malek führt das Museum seit dem Tod seines Vaters mit der gleichen Begeisterung weiter. Er ist in der Branche der Oldtimer-Liebhaber bestens vernetzt, und so kann er in der Sonderschau mit zwei Höhepunkten aufwarten: Er hat als Leihgabe ein Auto von „Bock und Hollender“ übernommen, das sich seit 95 Jahren im Besitz einer Familie befindet, und anlässlich des 115-Jahr-Jubiläums der Marke Rolls Royce zeigt er fünf wunderschöne Fahrzeuge aus den Jahren 1919 bis 1966.

Aber natürlich ist auch der Rest der Ausstellung immer wieder sehenswert, darunter der Gräf & Stift, der ursprünglich für Kurt Schuschnigg gedacht war, aber 1938 nicht mehr fertiggestellt werden konnte, damit im Besitz der Fabrik blieb und so den Krieg überdauerte.