Spekulationen um FF-Männer: „Wir vertuschen nichts“. Gerüchte unterstellen den Feuerwehrkameraden, nach einem Unfall Fahrerflucht begangen zu haben. Kommando stellt klar: „Das stimmt nicht.“

Von Christian Sturm und Michaela Höberth. Update am 03. August 2017 (08:48)
Der WC-Container der FF saß falsch auf dem Transportfahrzeug auf und passte nichtunter der Brücke durch. DerVorfall wurdegemeldet.
Sturm

Die Gerüchteküche läuft auf Hochtouren: Feuerwehrkameraden sollen Fahrerflucht begangen haben. Die Wehr verborgt WC-Container, die von den Florianis selbst zu den Festen und wieder retour gefahren werden. Bei einer dieser Fahrten soll ein Container in die A22-Brücke bei Stockerau Mitte gekracht sein und einen Totalschaden aufweisen. Laut Vernehmen soll die Feuerwehr versucht haben, den Vorfall zu vertuschen.

„Das stimmt so nicht“, macht Christian Pribyl, zweiter Kommandant-Stellvertreter, klar. Er schildert, was sich tatsächlich ereignet hat: „Ein Kamerad wollte den Container nach Zellerndorf bringen, hatte ihn jedoch nicht ganz auf den Wechsellader aufgelegt. Dadurch war er um einige Zentimeter zu hoch, um unter der ÖBB-Brücke durchzupassen.“ Sofort habe man die ÖBB und die Polizei informiert. Der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen: „Der Container war 15 Jahre alt und finanziert sich nicht aus Spenden, sondern durch die Vermietung.“

„Wir sind zwar manchmal Helden, aber auch uns können Fehler passieren.“Christian Pribyl,  zweiter Kommandant-Stellvertreter

Die Feuerwehr sei sich ihrer Rolle als moralische Instanz bewusst: „Wir vertuschen nichts“, wischt Pribyl alle Spekulationen vom Tisch. Dennoch sei man nicht unfehlbar: „Wir sind zwar manchmal Helden, aber auch uns können Fehler passieren“, betont er.