Street Racket startet durch. Bereits vergangenes Jahr sind im Erholungszentrum Stockerau erste Felder für die neue Sportart „Street Racket“, quasi das Tennis der Straße, entstanden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. April 2021 (04:14)
Probierten die neuen Felder gleich aus: ÖVP-Gemeinderat Matthias Zagler, Leopold Deutsch, Sportunion-Präsidentin Ilse Wimmer, FPÖ-Sportstadtrat Herbert Pohl und ÖVP-Bürgermeisterin Andrea Völkl.
Stadtgemeinde, Stadtgemeinde

Nun wurden in Eigenregie vom Bauhof und auf Initiative von Leopold Deutsch weitere Felder bei den Schulen und vor der Milleniumshalle aufgemalt. In einer Kooperation der Stadtgemeinde und der Sportunion soll damit eine weitere Sportmöglichkeit geschaffen werden.

Ilse Wimmer, Präsidentin der Sportunion, hat noch weitere Pläne: „Wir wollen Stockerau zu einer Street-Racket-Hochburg machen. Bei den Schulen werden die neuen Felder bereits täglich bespielt.“ Auch ÖVP-Stadtchefin Andrea Völkl ist fasziniert: „Als ich vergangenes Jahr zum ersten Mal davon gehört und selber gespielt habe, war ich begeistert.“ ÖVP-Jugendgemeinderat Matthias Zagler hat das Projekt seitens des Sportausschusses betreut. Er streicht hervor, dass diese Sportart auch Corona-konform ist. „Durch die Felder ist der Abstand automatisch immer über zwei Meter. So kann in Gruppen mit Abstand gespielt werden. Zudem gibt es Wandfelder, damit auch alleine trainiert werden kann.“

Wimmer betont außerdem, dass dabei auch generationenübergreifend gespielt werden kann. „Vom Kind bis zu den Großeltern gibt es die unterschiedlichsten Spielformen. Und auch immer mehr Lehrerinnen setzen Street Racket fürs Bewegtes Lernen ein. So hält die Sportart unter anderem Einzug in den Mathematik- und Sprachunterricht. Es ist toll, zu sehen, wie freudvoll und stresslos Lernen gestaltet werden kann“, so Wimmer, die selbst Lehrerin ist.