Streichelzoo: Betreiber muss Grundstück räumen. Jetzt ist es offiziell. Den Streichelzoo in Stockerau gibt es nicht mehr. Das Grundstück muss innerhalb drei Wochen geräumt sein. 

Von Christian Sturm. Erstellt am 31. Januar 2018 (12:35)
Christian Sturm

Im Jahre 2016 ordnete die Stadt Stockerau die Schließung und Zwangsräumung des Streichelzoos mit den rund 70 Kleintieren an. Der Vorwurf der Stadt: Tierkoppeln und Zäune seien über das Pachtgrundstück hinaus erweitert worden sein. Zudem sei eine erhebliche Anzahl von Tieren ohne Zustimmung der Gemeinde gehalten worden.

Zoobetreiber Robert Pribyl legte umgehend Einspruch ein und erarbeitete mit Hilfe des österreichischen Tierschutzverbandes ein Konzept. Danach habe er von der Stadt nichts mehr gehört, so Pribyl. „Und jetzt soll plötzlich innerhalb von drei Wochen das gesamte Grundstück geräumt werden. Ich bin fassungslos!“, fühlt er sich von der Stadt überrumpelt.


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