Gebrechen an der Wasserleitung. Zwischen Tulln und Bisamberg wurde die Wassertransportleitung beschädigt. In den nächsten Tagen kann es zu einem leichten Chlorgeruch des Trinkwassers kommen.

Von Büro Korneuburg. Erstellt am 25. November 2020 (11:58)
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Wie die EVN informiert, ist es durch Fremdverschulden zu einem Gebrechen an der Wassertransportleitung zwischen Tulln und Bisamberg gekommen. Die Trinkwasserversorgung musste aktuell umgestellt und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.

„Für die Versorgung müssen aktuell zusätzliche Brunnen herangezogen werden, wodurch die gewohnte Gesamthärte des Trinkwassers für wenige Tage ansteigen kann“, berichtet EVN-Sprecher Stefan Zach.

Für mehrere Tage wird nun als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme eine Schutzdesinfektion des Trinkwassers mit Chlor erfolgen. „Diese vorsorgende Maßnahme kann sich bei unseren Kunden durch einen leichten Chlorgeruch des Trinkwassers bemerkbar machen. Das Trinkwasser ist aber jederzeit uneingeschränkt genießbar und kann weiterhin ohne Bedenken verwendet werden“, so Zach.
Im Bezirk Korneuburg sind folgenden Gemeinden betroffen: Bisamberg, Hagenbrunn, Stetten, Harmannsdorf-Rückersdorf, Leobendorf (nur die Ortsteile Tresdorf, Betriebsgebiet Tresdorf, Erholungsgebiet Leobendorf), Großrußbach und Enzersfeld.