Wehren waren in Ernstbrunn im Dauereinsatz. Die FF hatte viel zu tun, die Regenmengen waren eine Herausforderung.

Von Christian Sturm. Erstellt am 26. Juni 2019 (05:40)
privat
Der Bach wurde aufgrund des Unwetters regelrecht zum Fluss. Das Schadensausmaß ergab eine Summe von rund 50.000 Euro.

Am vergangenen Samstag waren die Feuerwehren in und rund um Ernstbrunn im Dauerstress. Rund 60 Mann der Wehren Ernstbrunn, Steinbach, Thomasl, Merkersdorf, Maisbirbaum und Simonsfeld waren aufgrund der starken Regenfälle im Einsatz.

Wir berichteten bereits am Wochenende:

VP-Bürgermeister Horst Gangl macht das Ausmaß klar: „Eine 100-jährige Unwetterkatastrophe“, konstatiert er. 70 Millimeter an Regenwasser prasselten in nur 20 Minuten auf die Erde nieder. „Ich habe noch nie solche Unwetter in Ernstbrunn erlebt“, ist Gangl noch immer fassungslos ob der Regenmengen. In Ernstbrunn, Dörfles und Steinbach gab es zahlreiche umgestürzte Bäume, überflutete Keller, mit Schlamm gefüllte Regenwasserkanäle, beschädigte Straßenabschnitte sowie Vermurungen und zerstörte Wohnbereiche.

Gangl war selbst im Einsatz und sprach seinen Stolz für die Leistung der Feuerwehren aus: „Herzlichen Dank für euer großartiges Engagement und die tatkräftige Einsatzbereitschaft. So ein Einsatz ist nicht selbstverständlich.“ In den nächsten Tagen werde es noch Nachräumungsarbeiten geben, kündigt Gangl an, er bittet die Bevölkerung diesbezüglich um Verständnis und Nachsicht.

NOEN
Die FF war im Dauereinsatz, auch ein Stiegenhaus war überflutet.

„Das Schadensausmaß in der gesamten Gemeinde für Infrastruktur, Wege, Kanalanlagen, Straßen und den Ortsraum beträgt rund 50.000 Euro“, schätzt Gangl.