SPÖ Stockerau: „Neuwahl ist keine Option“. Morgen, Dienstag, wird in einer Sondergemeinderatssitzung darüber entschieden, ob es in Stockerau Neuwahlen geben wird oder nicht.

Von Michaela Höberth. Erstellt am 26. November 2018 (14:57)
SPÖ Stockerau
Gabriele Frithum (SPÖ Stockerau)

Die ÖVP brachte die Forderung ein, sie sieht Neuwahlen als den „ehrlicheren Weg“ und fürchtet, dass die politische Arbeit in der Stadt ansonsten bis zum regulären Wahltermin 2020 auf Eis liegt.

Kurz vor der Abstimmung macht die SPÖ jedoch klar: Neuwahlen sind für sie der falsche Weg. „Aus den Gemeinderatswahlen 2015 ist die Liste SPÖ in Stockerau als stimmenstärkste Partei hervorgegangen. Der Usance und Tradition entsprechend wurden die Personen, die auf die ersten 17 Plätze gereiht wurden, in den Gemeinderat berufen. Seither hat es bereits einige Wechsel gegeben.

Auch wenn jetzt insgesamt neun Personen ihre Mandate aus den unterschiedlichsten Gründen und wohl auch persönlichen Motiven niedergelegt haben, ist die SPÖ Stockerau als stärkste Kraft in unserer Stadt in der Lage, die frei gewordenen Mandate aus der ursprünglich gewählten Liste nachzubesetzen“, heißt es in einer Stellungnahme. Denn gerade Neuwahlenw würden für einen monatelangen Stillstand in der Stadt sorgen, „dafür ist die SPÖ nicht zu haben.“

Die SPÖ ist sicher, mit Gabriele Frithum die beste Nachfolgerin für SP-Stadtchef Helmut Laab, gefunden zu haben, der mit 30. November zurücktritt. „Mit Gabriele Frithum wird die SPÖ erstmals in der Geschichte der Stadt eine Frau für das Bürgermeisteramt vorgeschlagen. Gemeinsam mit ihrem Team wird sie diese Herausforderungen weitertragen und versuchen, Unterstützung zu geben und die laufenden und anstehenden Projekte so verträglich wie möglich auszugestalten und weiterzuführen.“

Die NÖN-Community steht zu dem Thema jedoch anders: In der Vorwoche wurde darüber abgestimmt, ob Neuwahlen stattfinden sollen oder nicht. 70 Prozent sprachen sich für einen Urnengang aus:

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