Wettstreit geht weiter. OPERETTE / Teilnehmer am Nachwuchssänger-Wettbewerb kamen aus allen Teilen der Erde. Der 1. Preis ging an Griechenland.

Erstellt am 15. November 2011 (00:00)
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VON HELMUT SEUFERT

KORNEUBURG / Die Lücke, die das Ableben des Präsidenten der „Internationalen Kunstförderung Nico Dostal“ Karl Stadler riss, ist geschlossen, der Operetten-Nachwuchssänger-Wettbewerb fand auch in diesem Jahr im Großen Sitzungssaal des Historischen Rathauses von Korneuburg statt. Für die Organisation verantwortlich zeichnete der Leiter des „Neuen Künstlerforums“ Ernst Lintner, der auch als Moderator die Nachfolge von Karl Stadler antrat. Eine Neuerung war, dass die Wertung der Jury, deren Vorsitz wieder Kammersängerin Ilonka Szép innehatte und der unter anderen der Intendant des Korneuburger Musiksommers Mag. Fritz Stein, Dr. Adrian Holender, die designierte Intendantin der Mörbischer Seefestspiele Dagmar Schellengerger und der Leiter der Operettenklasse der Privatuniversität Konservatorium Wien Wolfgang Dosch angehörten, nach jeder Darbietung öffentlich kundgetan wurde.

Wie bisher konnten sich in einer Vorausscheidung aus den 38 Anmeldungen, die aus zahlreichen Ländern der Welt einlangten, 12 Teilnehmer für das Finale qualifizieren. Aus diesem ging die aus Griechenland stammende Christina Poulitsi als Siegerin hervor, die den ersten der von der Familie Dostal gestifteten Preise in Höhe von 1.500 Euro in Empfang nehmen konnte. Der zweite Preis in Höhe von 800 Euro ging an Milena Arsovska aus Mazedonien und der dritte (500 Euro) an die Österreicherin Claudia Goebl, während Seung Hee Kim der von der Sparkasse Korneuburg gestifteten Publikumspreis von 1.000 Euro zuerkannt wurde. Einen perönlichen Preis stiftete Kammersängerin Dagmar Schellenberg, den Katherina Schrade aus Deutschland entgegennehmen konnte.