Mehr Platz für Junge in Ernstbrunn. Junge Ernstbrunner und „Zuag’raste“ auf Wohnungssuche: Gemeinde reagiert mit Schaffung von 88 Wohneinheiten bis 2020.

Von Theodora Höger. Erstellt am 01. Juni 2017 (05:00)
Höger
Bürgermeister Horst Gangl setzt sich für Wohnbau ein.

Die Bevölkerungszahlen steigen kontinuierlich – Ernstbrunn ist nicht nur als Zweitwohnsitz-, sondern auch als Hauptwohnsitzgemeinde beliebt. „Auch viele junge Ernstbrunner wollen in ihrer Heimatgemeinde bleiben und suchen nach eigenem Wohnraum“, weiß VP-Bürgermeister Horst Gangl.

Für sie will der Ortschef eine Möglichkeit schaffen, in der Großgemeinde zu bleiben und sich hier ein Leben aufzubauen: „Mir ist es wichtig, dass die Wertschöpfung im Ort verbleiben kann – dazu gehören auch die Jungen, die unsere Gemeinde nicht nur beleben, sondern auch weiterführen werden“, ist sich Gangl sicher.

Er will bis 2020 insgesamt 88 neue Wohneinheiten schaffen. Für den Wohnpark Mittendrin geht die Gemeinde eine Kooperation mit einer Baufirma ein, die sich auf Massivhäuser spezialisiert hat.

Aber nicht nur die Gemeinde, sondern auch Private springen bereits auf den (Zu-)Zug auf: So wird zur Zeit die ehemalige Apotheke am Hohen Hausberg, die 2012 nach 20 Jahren ihre Pforten schließen musste (die NÖN berichtete), zu einem Wohnhaus umgebaut.