Bezirksfest: Eine Bühne für alle Kremser Gemeinden

Erstellt am 21. Juni 2022 | 20:00
Lesezeit: 3 Min
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Sammlungsleiterin Sabine Laz präsentiert ein Kleid aus dem 19. Jahrhundert, welches in einem Gemälde von Haruko Maeda aufgegriffen wurde. Beides kann am Wochenende bei freiem Eintritt besichtigt werden.
Foto: Johanna Salomon
Zahlreiche Highlights erwarten die Gäste beim Bezirksfest am 25. und 26. Juni in Krems. Das jubilierende Kremser Museum lockt die Besucher mit freiem Eintritt.
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Der Dominikanerplatz sowie der angrenzende Körnermarkt werden am Jubiläumswochenende zum Zentrum aller 30 Gemeinden des Bezirks Krems sowie der Statutarstadt selbst. Die Regionen – Wachau, Kamptal, Kampseen und Kremstal – präsentieren sich und ihre vielen Vereine.

Wie der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch stolz erwähnt, haben Stadt und Umgebung viel zu bieten: „Krems wurde in einer unabhängigen Studie dreimal in Serie (!) zum ,zukunftsfähigsten Bezirk Österreichs‘ gekürt.“ Resch fasst die Einzigartigkeit der Kulturlandschaft zusammen: „Sie ist vor allem von Weinbau und Donau geprägt.“

Dementsprechend gehören zu den Highlights der Feierlichkeiten mit Sicherheit die „Längste Weinbar des Landes“ mit Winzern aus 20 Weinbaugemeinden, der Sternmarsch mit 15 Musikkapellen am Sonntag sowie die Tage der offenen Türe samt Jubiläumsausstellung im museumkrems.

Doppelter Anlass zum Feiern für Stadtmuseum Krems

Anlässlich der Bezirksfeste öffnet das museumkrems sowohl samstags als auch sonntags bei freiem Eintritt seine Pforten. Gleichzeitig begeht es ein Jubiläum: Als eines der ältesten Museen Niederösterreichs feiert es nämlich in diesem Jahr seinen 130. Geburtstag (Corona-bedingt) nach.

Das Museum befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster. Dieses wurde Ende des 18. Jahrhunderts aufgelöst und im Anschluss daran ganz unterschiedlich genutzt. So wurden in der Kirche selbst das Stadttheater, ein Getreidespeicher, die Stadtfeuerwehr und ab 1891 auch das Stadtmuseum untergebracht. Dieses lädt bis heute zu einer Zeitreise durch mehr als 1.000 Jahre Geschichte der Doppelstadt Krems und Stein ein.

Diese Historie wird seit vier Jahren in abwechselnden Ausstellungen von zeitgenössischen Künstlern kommentiert „Das zeichnet das museumkrems aus“, wie der Leiter des Kulturamtes und des museumkrems, Gregor Kremser, erklärt, „wir versuchen, eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen.“

Diesen Überlegungen folgend, wurde auch die Jubiläumsausstellung „Der Wein ist schon reif in der Schale – ein Blick in die Sammlungen“ von der japanischen Künstlerin Haruko Maeda gestaltet. Sie setzt ihre eigenen Arbeiten in einen Dialog mit noch nie gezeigten Kostbarkeiten aus dem Depot. „Die Ausstellung entstand aus unterschiedlichen Kulturen und Zeiten – Österreich und Japan, Mittelalter und Gegenwart. Trotz der Verschiedenheit sieht man auch die Verbindung zwischen den Kunstwerken wenn sie sich gegenüberstehen“, wie die Künstlerin erklärt.

Alle Veranstaltungen im Überblick: www.100jahrenoe.at

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