Kremser Sozialstation: 3.000 Stunden pro Monat aktiv

Erstellt am 15. Dezember 2019 | 06:35
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Sozialstation Krems 3.000 Stunden pro Monat im Einsatz
Dank ans engagierte Team: Ekaterina Vega, Corinna Hromatka, Vlora Mehmeti, Manuela Kremser, Elma Jelinek, Barbara Kermer, Birgit Aigner (sitzend, v. l.), Präsident Ewald Sacher, Andrea Polgar, Stadtrat Günter Herz, Regionalleiterin Roswitha Neuwirth, Nina Holzinger, Hannelore Rohrhofer, Stadtrat Werner Stöberl, Bettina Salzmann, Geschäftsführer Gregor Tomschizek, Sozialstations-Leiterin Elisabeth Polt, Cosmina Jäger, Gertrude Fasching, Brigitte Vogler, Giovanna Sava und Josef Adolf.  Foto: Martin Kalchhauser
Foto: Martin Kalchhauser
Zum Jubiläum der Sozialstation gab es Dank und einen Rückblick auf drei Jahrzehnte.
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Seit 30 Jahren gibt es die Sozialstation der Kremser Volkshilfe. Das Jubiläum war Anlass, gemeinsam auf das verdienstvolle Wirken der Organisation zurückzublicken und den engagierten Helfern Dank abzustatten.

Eine große Schar aus der „Volkshilfe-Familie“, Ehrengäste und die Mitarbeiterinnen der mobilen Pflege begrüßten Präsident Ewald Sacher und Geschäftsführer Gregor Tomschizek bei der Vorweihnachtsfeier im Volkshaus Lerchenfeld. Dieses ist seit 2003 die Basis der Organisation, die schon 1947 als „Fürsorge- und Wohlfahrtsverein“ gegründet worden war und in der heutigen Form (Hauskrankenhilfe und -pflege) 1989 in der Mitterau startete.

Aktuell versorgen die 30 Mitarbeiter (vor allem Frauen) und 50 Ehrenamtlichen in rund 3.000 Einsatzstunden pro Monat durchschnittlich 150 Klienten (Patienten). 350 Mitglieder hat der Verein im Bezirk, wo es mit Hadersdorf (ebenfalls seit 30 Jahren) und Paudorf noch zwei weitere Volkshilfe-Regionalvereine gibt.

„Mitarbeiter mit Herz, Hirn und Humor aktiv“

Bürgermeister Reinhard Resch gratulierte zum „Runden“ und stellte fest: „Ohne Sie wäre die Stadt Krems um vieles ärmer!“ In einem historischen Rückblick ging Sacher auf die Ursprünge ein, erwähnte den Aufbau der mobilen Dienste ab den 1970er-Jahren und würdigte ausdrücklich das gute Miteinander zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen in der täglichen Arbeit. „Hier sind Menschen mit Herz, Hirn und Humor am Werk!“

Geschäftsführer Gregor Tomschizek erinnerte an den ständigen Kampf um soziale Gerechtigkeit. Man wende sich zudem auch strikt gegen Ausgrenzung von Menschen oder Nationen. „Wir leisten Hilfe für alle, unabhängig von Nation, Religion, politischer Gesinnung oder sexueller Orientierung.“

1.740 Mitarbeiter sind in NÖ im Dienstleistungsunternehmen angestellt. Der Kremser Ewald Sacher war von 2004 bis 2019 hier oberster Repräsentant. Seither amtiert er als österreichischer Volkshilfe-Präsident.

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