73-Jährige könnte Anfall erlitten haben. Ein Notfall am Steuer könnte daran schuld sein, dass eine 73-jährige am frühen Abend des 6. Februar mit ihrem Auto gegen eine Hauswand krachte. Sie kam mit dem Notarzthubschrauber ins Spital.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 09. Februar 2020 (12:03)

Auf der Manhartsbergstraße war die Stieferner Pensionistin am Donnerstag gegen 17 Uhr mit ihrem Pkw allein im Fahrzeug talwärts Richtung Kamptalbundesstraße unterwegs.

Erlitt Lenkerin einen Anfall?

In einer Kurve fuhr sie mit ihrem Auto geradeaus, das Fahrzeug fuhr eine kleine Böschung hinunter und landete danach unsanft an einer Hausmauer. Die Ursache des Unfalls, der ohne Fremdbeteiligung ablief, ist unklar. Es besteht der begründete Verdacht, dass der Lenkerin am Steuer plötzlich übel wurde oder sie einen Herzanfall oder eine ähnliche gesundheitliche Beeinrtächtigung erlitt.

Mit Notarzt-Heli nach St. Pölten

Augenzeugen verständigten die Einsatzkräfte, befreiten die Lenkerin aus ihrem Fahrzeug und betreuten sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der anwesende Notarzt des Kremser Notarzt-Hubschraubers Christophorus 2 versorgte die Frau im Rettungswagen des Roten Kreuzes Langenlois. Die Pensionistin wurde zur Versorgung ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen.

Fahrzeug gesichert abgestellt

Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde das Fahrzeug mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs der FF Schönberg geborgen. Da es sich noch in einem "rollfähigen" Zustand befand , zogen es die Helfer zu einem geeigneten Abstellplatz. Nach ca. 90 Minuten konnten die Helfer der Feuerwehr wieder einrücken.