Rad-Garage und Treppelweg-Route in Dürnstein. Nicht mehr durch die Stadt, sondern Route am Treppelweg entlang.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 08. Mai 2021 (04:27)

Für Radfahrer, die den Donauradweg entlangradeln, ist immer auch der Besuch der Stadt Dürnstein eingeplant. Müssen sie doch mit Rad und Sack & Pack durch die Altstadt durch, da der Radweg offiziell, von Westen kommend, vor der Stadt endet. Und im Osten schon ab Rothenhof auf der Gemeindestraße verläuft.

Um die Touristenströme zu entflechten und den Radlern eine Alternative anzubieten, wird schon seit Längerem überlegt, den Radtouristen eine Garage mit Werkzeugpoint, Boxen und Ständern für ihren fahrbaren Untersatz vor den Toren der Stadt anzubieten. Dafür würde sich ein alter Begleitstollen neben dem westlichen Tunneleingang anbieten. Die Radfahrer könnten dann zu Fuß die Stadt erkunden. Weiters überlegt man als Alternative eine Radroute auf dem Treppelweg, unterhalb von Schloss und Stift, wo Radfahrer und Fußgänger nebeneinander auskommen müssten.

Allerdings sind einige vorbereitende Maßnahmen nötig. „Die Schwierigkeiten liegen im Detail“, weiß Bürgermeister Johann Riesenhuber. Die Radfahrer müssten im Bereich Thal, beim Zebrastreifen, absteigen und die B 3 überqueren – was den Bau kleiner Verkehrsinseln und die Reduktion der Geschwindigkeit von derzeit 70 auf 50 km/h in diesem Bereich bedingen würde. Und auch die Einbindung des Treppelweges beim Badparkplatz (P 1) müsste radfahrgerecht umgestaltet werden.

„In dieser Saison werden wir fürs Erste versuchen, die Fußgängerströme zu lenken und Routen durch die Stadt anzubieten. Ab Herbst gehen wir dann das Thema Radfahrer an“, kündigt Riesenhuber diesbezügliche Maßnahmen an.