Untergang knapp verhindert. Existenzbedrohende Krise abgewendet. Treue Partner bleiben an Bord. Neuwahl am 15. Dezember.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 27. November 2018 (04:25)
Verkündeten in Wien den Neustart der „Arche Noah“ nach zwei außerordentlichen Generalversammlungen am 8. September und 10. November: Kassier-Stellvertreter Alfred Grand, Obfrau Simone Schneeweiß, Geschäftsführer Bernd Kajtna und Kassier Christoph Mayer (von links).
 
Martin Kalchhauser

Die dramatische Situation, in der sich die „Arche Noah“ im Sommer befunden hatte, wurde in der Vorwoche bei der Verkündung des Neustarts in Wien noch einmal in Erinnerung gerufen. Doch jetzt will der neue Vorstand unter Obfrau Simone Schneeweiß den Blick nach vorne richten …

„Unsere Partner sind auch in ruppigen Momenten zu uns gestanden“, bedankte sich die bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung mit fast 100 % der Stimmen gewählte neue Obfrau. Sie folgt auf Christian Schrefel, der sich immer noch im Amt wähnt und seine Nachfolger mit insgesamt zehn Klagen eingedeckt hat. Im Rückblick des stellvertretenden Kassiers Alfred Grand hörte sich die Kritik so an: „Bei der Sanierung der GmbH wurden ökonomische über ökologische und soziale Werte gestellt. Das hat bei Mitarbeitern und Partnern zu Unzufriedenheit geführt.“ Darüber hinaus habe es „Ungereimtheiten“ gegeben.

Neue Weichenstellung folgt am 15. Dezember

Nach zwei außerordentlichen Mitgliederversammlungen sitzt ein neues Team im Sattel, das eine geordnete Übergabe bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Dezember vorbereitet, um den Verein gut an die neuen Verantwortungsträger übergeben zu können.

Erfreulich sei, dass die Partner aus Handel und Gastronomie große Treue bewiesen hätten. „Die Kernaussage der über 500 Mails, die uns in der schweren Zeit erreicht haben, war: ,Eine Arche Noah lässt man nicht in Stich!‘“, verdeutlichte Obfrau Schneeweiß den Rückhalt.
Dass in der GmbH die Krise „noch nicht ganz ausgestanden“ sei, räumte Geschäftsführer Bernd Kajtna ein: „Das Sanierungskonzept ist nicht so aufgegangen wie geplant.“ So wie er ist aber auch Kassier Christoph Mayer optimistisch: „Das Störfeuer des Alt-Obmannes hat hier länger gewirkt. Aber wir sind optimistisch!“