Wirtschaft drängt: Lockdown muss am 13. Dezember enden

"Unternehmen waren nie der Ort, an dem sich das Virus verbreitet hat!" Thomas Hagmann, Obmann der Wirtschaftskammer im Bezirk Krems, drängt darauf, dass der Lockdown pünktlich mit 13. Dezember zu Ende gehen muss.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 13:42
Lesezeit: 1 Min
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Wirtschaftskammer-Obmann Thomas Hagmann: "Die Betriebe waren nie der Ort, an dem sich das Virus verbreitet hat."
Foto: WKNÖ/Philipp Monihart

Die regionale Wirtschaft in Stadt und Bezirk Krems fordert vehement: „Wir müssen aufsperren – und das mit Sicherheit!“

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Hunderte in Region betroffen

Obmann Thomas Hagmann appelliert: „Unsere Betriebe müssen am 13. Dezember öffnen dürfen.“ Eine Woche Lockdown koste der niederösterreichischen Wirtschaft 190 Millionen Euro. Allein im Bezirk Krems seien hunderte Betriebe im Bereich des Handels und der Gastronomie betroffen.

Ziel: Weihnachtsgeschäft retten

„Bei der Verkündung des Lockdowns wurde zugesichert, dass unsere Betriebe am 13. Dezember wieder aufsperren werden“, erinnert Obmann Hagmann. „Dabei geht es nicht nur darum, das Versprechen zu halten, sondern auch, die für viele Betriebe umsatzstärkste Zeit zumindest teilweise zu retten - wir müssen am 13. Dezember wieder aufsperren!“ Alle Kundenwünsche, die nicht lokal befriedigt werden können, würden in den Online-Handel abfließen. 

"Keine Lockdown-Verlängerung!"

Die Wirtschaft trage alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen mit, sie wolle aber keine Lockdown-Verlängerung mehr mittragen. Darin sind sich Hagmann und Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker einig. Hagmann: „Die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wurden von unseren Unternehmen oft sogar über das erforderliche Maß hinaus mitgetragen!" Jetzt brauche man aber endlich Planungssicherheit.

Auf- und Zusperren keine Lösung

„Es kann nicht die Lösung sein, bis zur Durchimpfung, oder der Bekämpfung aller Mutationen immer wieder auf- und zuzusperren", betont Hagmann. "Unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Planungssicherheit, denn sie wollen arbeiten.“ Ein längerer Lockdown sei einfach niemandem mehr weiter zumutbar. "Sicherheit steht weiterhin an oberster Stelle, aber das geht auch mit offenen Betrieben, wie wir die vergangenen Monate schon bewiesen haben.“

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