Wertvolle Schätze der Stadtgemeinde Gföhl gehoben. Historisches Bildmaterial des verstorbenen Hobby-Fotografen Ferdinand Wimmer wurden zu einer sehenswerten Ausstellung zusammengestellt.

Von Gerald Mayerhofer. Erstellt am 21. Dezember 2019 (08:31)

Einen der größten Schätze der Stadtgemeinde Gföhl in fotodokumentarischer Hinsicht hat wohl Ferdinand Wimmer sen., der im Jahr 1953 verstorben ist, hinterlassen. 

Tausende Bilder hinterlassen

Es gab kaum eine Gelegenheit, bei der Wimmer nicht mit der Kamera anzutreffen war und den Moment festgehalten hatte. Jahrzehntelang schlummerten diese Schätze unberührt als Fotos und als Negative, bis sie Eva Wimmer (die Gattin des Enkels Ferdinand Wimmers) wiederentdeckte und mit der Aufarbeitung begann.

Von den Fotos gebannt

„Die Bilder zogen mich sofort in den Bann und weckten die Leidenschaft zur Ahnenforschung und zur Dokumentation der alten Zeiten“, meint Eva Wimmer Von den tausenden vorhandenen Negativen und Fotografien konnte bislang nur ein Bruchteil aufgearbeitet und gescannt werden. 

Bausteine ergeben ein Ganzes

Eva Wimmer muss oft schmunzeln, wenn sie Leute auf den Schwarz-Weiß-Bildern identifizieren kann, die oft allzu bekannt erscheinen, obwohl sie lange Zeit vor ihr gelebt haben. „Jeder Baustein ergibt ein Ganzes – viel zu schade wäre es, die alten Fotografien der Öffentlichkeit vorzuenthalten.“ 

Ausstellung zum Jubiläum 

Anlässlich des 85-Jahr-Jubiläums des Familienbetriebes hat sie neben den Bildern auch Werk- und Möbelstücke von damals zusammengetragen und diese in einer kleinen Ausstellung im firmeneigenen Möbelhaus zusammengestellt: So ist dort von der Stube über das Schlafzimmer, der Werkstatt bis hin zu einer Schulklasse und einer Szene aus dem Gasthaus Edhofer (heute: Rathaus Gföhl) einiges zu betrachten.

Auftritt auf Facebook 

Parallel dazu wurde auf Facebook die Gruppe „Gföhl in alten Ansichten – historische Momente“ gestartet, die auf großes Interesse gestoßen ist. Sie ist einen virtuellen Ausflug nach Gföhl jedenfalls wert.