Landschaft als Lebensraum in Krems-Egelsee . Am Beispiel der Wachau wird dem Verhältnis von Mensch und Natur nachgespürt.

Von Petra Vock. Erstellt am 08. Mai 2021 (05:20)

 Um die Wachau als „Augenweide und Lebensraum“ geht es in der neuen Ausstellung in der Galerie Daliko. Geplant war die Schau im Vorjahr anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Welterbe Wachau“, sie musste jedoch aufgrund der Lockdowns mehrmals verschoben werden. Gedacht ist sie auch als Ergänzung zur Landschaftskunst-Ausstellung „Wachau: Die Entdeckung eines Welterbes“, die bis März 2022 in der Landesgalerie zu sehen ist.

Thema der Arbeiten ist die Beziehung zwischen Mensch und Natur. „Gerade in der Wachau, einer der schönsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas, ist es von Bedeutung, diesen Zusammenhang von Natur und Kultur zu sehen“, meint Daliko-Kuratorin Dalia Blauensteiner. Zudem sei das Thema angesichts der Zerstörung der Biosphäre von drängender Aktualität.

Vertreten sind internationale Künstler wie Michael Dubnicky (Tschechien) und Kat Suryna (Weißrussland) ebenso wie Künstler aus dem Raum Krems. So zeigt etwa Martha Platzer ihre Sicht auf das Stift Melk, Hans Sisa präsentiert einen Blick nach St. Michael, Christian Gmeiner nähert sich der Kulturlandschaft in einer abstrakten „Wachauer Szene“, und Blauensteiner selbst hinterfragt in einem Bild, wie blau die Donau wirklich ist.