73-jähriger Kremser stand mit Auto Kopf. Ein missglückten Ausweichmanöver endete für einen Pensionisten (73) am Sonntag, 21. Juli, mit einem Kopfstand. Der Lenker blieb zum Glück fast unverletzt, erlitt nur ein paar Kratzer am Ellbogen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 22. Juli 2019 (09:29)

Pkw lag auf dem Dach

Anrainer der Schießstattgasse schlugen kurz vor 12 Uhr Alarm: Auf der Straße liege ein Auto auf dem Dach. Feuerwehr und Rotes Kreuz sowie eine Polizeistreife machten sich auf den Weg zum Unfallort. Tatsächlich fanden sie einen Kleinwagen vor, der mit den Rädern nach oben auf der Fahrbahn lag.

Anrainer halfen Unfallopfer

Der Lenker, ein Kremser (73), der alleine unterwegs gewesen war, hatte sich noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes mit Hilfe von Anrainern aus dem Fahrzeug befreien können. Bis auf ein paar Kratzer am Ellbogen blieb er bei diesem Vorfall unverletzt und wurde von den Sanitätern an Ort und Stelle versorgt.

Anderem Auto ausgewichen

Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der Lenker an der Kreuzung der Schießstattgasse mit der Mühlgasse zurückgeschoben, um in diesem sehr engen Bereich ein entgegenkommendes Fahrzeug passieren zu lassen. Als er in die Mühlgasse einbiegen hatte wollen, hatte er den starken Niveauunterschied zwischen den beiden Fahrbahnen unterschätzt und war zu nahe an den Rand gekommen.

Bergung war herausfordernd

Die Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 16 Helfern im Einsatz stand, stellte den Kleinwagen wieder auf die Räder und zog ihn aus dem engen Unfallbereich, um ihn auf das Wechselladefahrzeug verfrachten zu können. Der Pkw wurde dann zu einem nahen Abstellplatz gebracht.