Heikle Phase steht Kremser Ringstraße jetzt bevor. Stau ist programmiert. Magistrat appelliert: „Wachau- und Wienerbrücke ausweichen!“

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 23. Oktober 2020 (05:50)
Bernd Hahslinger vom Magistrat: „Staus werden unvermeidbar sein!“
Martin Kalchhauser

Die Großbaustelle auf der Ringstraße kommt ab 2. November in ihre heikelste Phase: Da wird der Abschnitt zwischen Scheidtenbergerstraße und Austraße komplett gesperrt. Der Richtung Westen rollende Verkehr muss einen Haken schlagen. Trotz akribischer Vorbereitungen könnte es zu Problemen im Bereich zwischen Wachau- und Wienerbrücke kommen.

Planskizze: schneider consult

Die Umleitung der Einbahn Ringstraße (siehe violette Markierung in der Skizze links!) führt ab November von der Wachaubrücke im rechten Winkel nach rechts in die Eyblparkstraße (Richtung Kremstal).

Nach wenigen Metern soll eine neu installierte Ampel das scharfe Linksabbiegen in die Ringstraße (vorbei am Parkdeck) ermöglichen.

„Die Sanierung dieses Teilstückes – ohne Nebenflächen, Geh- und Radweg – soll zu Weihnachten fertiggestellt sein“, stellt der im Magistrat der Stadt Krems für das Großprojekt verantwortliche Mitarbeiter Bernd Hahslinger fest – und bedauert gleichzeitig in realistischer Sicht auf die Situation: „Staus und längere Wartezeiten sind programmiert und werden während der rund vierwöchigen Bauphase vor allem zu den Hauptverkehrszeiten unvermeidbar sein.“

Ausweichroute über Bertschingerstraße

Autofahrern, die ins Zentrum wollen, wird empfohlen, den Bereich der Kremsbrücken zu meiden und stattdessen den Weg über Austraße und Bertschingerstraße zu nehmen.

Von Gneixendorf kommende Verkehrsteilnehmer sind besser dran, wenn sie die B37 nützen und von der Abfahrt Krems-Mitte ebenfalls via Bertschingerstraße ins Zentrum fahren.

Pause für die Zeit des Volksfestes eingeplant

Die fehlenden Nebenflächen, deren Gestaltung sich bis zum Jahresende nicht mehr ausgeht, werden Anfang 2021 gleichzeitig mit der nächsten Bauetappe (zwischen Hamerling- und Heinemannstraße) in Angriff genommen.

Die Fertigstellung dieses Bereichs ist dann Ende 2021 zu erwarten. Mit eingerechnet ist eine Pause Ende August, wenn das Wachauer Volksfest im Stadtpark stattfindet. In dieser Zeit sollen die Maschinen stillstehen und eine möglichst ungehinderte Zufahrt zum und Abfahrt vom Fest sicherstellen.