Beihilfe für 13 Kinder?. Aufreger / FPÖ-Nationalrat Rosenkranz will „Sozialtourismus“ im Parlament hinterfragen.

Erstellt am 27. Januar 2014 (23:59)
NOEN

KREMS /  Eine Begebenheit, die FPÖ-Nationalrat Walter Rosenkranz aus dem Finanzamt Krems zu Ohren gekommen ist, möchte der Kremser Politiker zum Inhalt einer parlamentarischen Anfrage machen. Demnach habe eine Frau aus Rumänien gleich für 13 (!) Kinder die Familienbeihilfe beantragt!

Eigene und adoptierte Kinder
„Manche Bürger in der Warteschlange vor dem Serviceschalter trauten ihren Augen und Ohren nicht, als sie diesen Antrag mitbekommen haben“, erzählt Rosenkranz die Geschichte. Eine Mutter aus Rumänien stellte den Antrag, ihr für 13 Kinder die Familienbeihilfe zu bewilligen. Natürlich nicht nur eigene Kinder, sondern auch adoptierte: „Alle rumänischen Dokumente waren feinsäuberlich vorbereitet.“

Sozialsystems und Diskriminierungsverbot
Die Bürger fragten beim Beamten des Finanzamtes nach, ob das alles so gesetzlich gedeckt ist. „Der Beamte meinte, grundsätzlich ja, weil für EU-Bürger, die in Österreich leben, gelte ja dasselbe Recht wie für Österreicher“, so Rosenkranz. „Das ist auch so richtig! Eine Segnung der EU ist eben das Diskriminierungsverbot! Dass wir Österreicher durch solche erlaubten Praktiken eigentlich diskriminiert werden, sieht natürlich außer uns Freiheitlichen niemand!“, bringt der Mandatar die politische Komponente ins Spiel.

Und das natürlich auch im Hinblick auf die bevorstehende EU-Wahl: „Das hemmungslose Ausnützen unseres teuer aufgebauten Sozialsystems muss auch in der EU abgedreht werden. Die Freiheitlichen werden sich klar gegen diesen Sozialtourismus positionieren!“