Schwerverletzte bei Auffahrunfall auf der S 5. Ein ungewöhnlich heftiger Auffahrunfall auf der Schnellstraße S 5 forderte am 24. Jänner eine Schwerverletzte. Feuerwehr und Rotkreuz-Notarztteam mussten die Lenkerin eines Pkws aus ihrem Auto befreien.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 26. Januar 2020 (12:08)

Kurz vor 18 Uhr krachte es am Freitag, 24. Jänner, auf der Richtungsfahrbahn der S 5 auf Höhe der Kreuzung mit der Abzweigung Richtung Waldviertel (B 37). 

Verdacht: Wirbelsäule verletzt

Eine Person, die Lenkerin des vorderen am der beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge,  konnte aufgrund von Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule ihr Fahrzeug nicht mehr selbstständig verlassen. Die Einsatzkräfte von Polizei, Rotem Kreuz und Feuerwehr fanden die ansprechbare Person noch hinter dem Lenkrad im Fahrzeug vor.

Heikle Bergung gut gelungen

Die Einsatzstelle wurde abgesichert, ein "innerer Retter" zur Patientenbetreuung abgestellt. Ein weiteres beteiligtes Fahrzeug wurde bereits durch den Abschleppdienst weggebracht.  Mit Schere und Spreizer wurde der Zugang zur Verletzten erweitert. In Absprache mit dem Notarzt wurde zur schonenden Menschenrettung die Person mit einem Rettungsband auf das Spineboard umgelagert.

34 Feuerwehrhelfer im Einsatz

Mit dem Rettungswagen kam die Frau zur weiteren Abklärung ihrer vermutlich schweren Wirbelsäulenverletzung ins Universitätsklinikum Krems gebracht. Die FF-Helfer transporierten das verbliebene Unfallfahrzeug an einen gesicherten Abstellplatz. Nach einer Grobreinigung konnte der betroffene Straßenabschnitt wieder freigegeben werden. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz für die 34 Helfer der FF Krems, die mit fünf Fahrzeugen ausgerückt waren, beendet. 

www.feuerwehr-krems.at