100 Prozent für Kremser FF-Chefs. Gerhard Urschler & Andreas Herndler gehen gestärkt in zweite Periode an Spitze der FF Krems. Christian Schopper leitet Verwaltungsdienst. Neuer Hauptwache-Kommandant offen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 21. Januar 2021 (05:50)
Das Kommando der FF Krems:: Christian Schopper, Leiter des Verwaltungsdienstes, Kommandant Gerhard Urschler, Kommandant-Stellvertreter Andreas Herndler und der stellvertretende Leiter des Verwaltungsdienstes, Markus Höbarth (von links).
Martin Kalchhauser

Alle Stimmen für Kommandant Gerhard Urschler und Stellvertreter Andreas Herndler! Eindrucksvoll in ihrem Amt bestätigt wurden die beiden Spitzenrepräsentanten der FF Krems bei der Wahl am 17. Jänner.

Gerhard Urschler bleibt Kommandant der FF Krems.
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242 FF-Mitglieder nützten am 17. Jänner die Gelegenheit, in einer geheimen Wahl ihre Chefs für die kommenden fünf Jahre zu wählen. Alle 214 gültigen Stimmen (28 waren ungültig) entfielen auf den amtierenden Kommandanten Gerhard Urschler, sein Stellvertreter Andreas Herndler erhielt 228 Stimmen (14 ungültig). Das Duo geht in die zweite Periode.

Neuer Leiter des Verwaltungsdienstes ist Christian Schopper als Nachfolger des aus eigenen Stücken aus dieser Funktion geschiedenen Robert Simlinger. Stellvertreter bleibt hier Markus Höbarth. In den Feuerwachen ist keine Wahl vorgesehen. Stattdessen stellen sich deren Kommandanten einer „Mitgliederbefragung“, die Christoph Walzer (Gneixendorf), Hans Bischinger (Rehberg), Dominik Dobler (Egelsee), Peter Rethaller (Angern, zugleich Bereichsleiter Krems-Süd), Christian Schopper (Hollenburg) und Markus Höbarth (Thallern) in ihren Funktionen bestätigte.

Hauptwache braucht neuen Kommandanten

Weil rund 40 % der Mitglieder der Hauptwache ungültig gewählt und damit Michael Willrader nicht bestätigt wurde, setzte Urschler alle Ernennungen in diesem Bereich aus. Dies betrifft auch die eng an die Hauptwache gekoppelte Steiner Wehr (Paul Seitz). „Ich werde jetzt Sondierungsgespräche führen“, meint Urschler auf Anfrage der NÖN. „Das hat sich für mich nicht abgezeichnet. Der Kollege ist fachlich tadellos, aber es gibt leider einige Unzufriedenheiten.“

Eine Bilanz wird die FF Krems zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich legen. Fest steht, dass das Jahr 2020 ein „All-Time-High“, also einen Rekord, gebracht hat (siehe Infobox!).