Dornhackl-Nachfolge geregelt: Polizei-Kommando ergänzt. Nach Pensionierung Manfred Dornhackls wurde Mauterner Polizist Gerhard Lommer Bezirksführungsstab zugeteilt.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 07. November 2019 (15:25)
Gerhard Lommer komplettiert interimistisch die vierköpfige Führungsriege des Bezirkspolizeikommandos mit Günther Gruber, Kommandant Manfred Matousovsky und Herbert Goldnagl (von links).
Foto: Martin Kalchhauser

Die durch die Pensionierung Manfred Dornhackls (die NÖN berichtete) frei gewordene Leitung des Referats für Einsatz und Verkehr wurde durch die Zuteilung Gerhard Lommers (bisher Kommandant-Stellvertreter der Polizeiinspektion Mautern) besetzt.

Der 58-Jährige steht seit 1981 im Polizeidienst und war zuletzt seit 1997 die Nummer 2 in Mautern. Er ergänzt das Führungsteam, das aus dem seit Mai 1993 in seinem Amt Dienst versehenden Kommandanten Manfred Matousovsky (59), dem für die Kriminaldienstagenden zuständigen und als Sicherheitskoordinator tätigen Herbert Goldnagl (48) sowie Sachbearbeiter Günther Gruber (35) besteht.

Die Stellvertretung Matousovskys durch einen Offizier ist seit dem Abschied Andreas Hubers (er wechselte im Februar nach Braunau, Oberösterreich) vakant. Eine Nachbesetzung ist derzeit nicht in Sicht.

Ein Personalproblem sieht Matousovsky dennoch weder in seinem Wirkungsbereich noch in dem der Beamten in den Inspektionen. „Es wäre unfair, das zu behaupten. Die Fehlstände entsprechen dem Durchschnitt. Allerdings stehen einige Pensionierungen bevor.“

Eine neue Herausforderung ist die Neuorganisation des Notrufs 133 über die Landesleitzentrale. Ab November laufen alle Anrufe aus allen Bezirken des Landes über St. Pölten. Am 5. November wird auch die Bezirksleitzentrale Krems (in der PI Krems) dorthin aufgeschaltet. „Wir bekommen dann die Einsätze per Funk und SMS übermittelt“, erklärt Matousovsky.

Aktuell gilt der Prävention gegen Dämmerungseinbrüche vermehrte Aufmerksamkeit. Die statistischen Werte im Bezirk sind auch hier sehr gut. Matousovsky: „Aber wir werden uns nicht zurücklehnen, sondern am Ball bleiben.“